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C-Mädchen: Auftakt nach Maß

Die C-Mädchen von Germania Wernigerode waren bereits am 13.08. gefordert. Das erste von sechs Landesturnieren galt es zu bestreiten. Da es im Land Sachsen-Anhalt leider in dieser Saison nur noch vier Vereine mit einer spielfähigen C-Mädchen-Mannschaft gibt, finden nun kein Ligabetrieb mehr statt. In insgesamt sechs Turnieren spielen die vier Teams jeweils gegeneinander. Das erste dieser Turniere an diesem Wochenende fand bei sommerlichen 26 Grad in Heudeber statt. Die Mannschaft vom Magdeburger Frauenfußballclub hatte kurzfristig abgesagt. Damit waren neben den Germaniamädels die Teams des Hallischen Fußballclubs sowie des SV Merseburg-Meuschau am Start.

Im ersten Spiel trafen die Mädchen unserer Germanen auf die HFC-Mädels. Nach kurzem nervösen Beginn übernahmen die jungen Germaninen immer mehr die Spielkontrolle. Die erste dicke Chance hatte ihre Spielführerin Amy, die nach feiner Leistung in Richtun Tor marschierte, dieses aber knapp verfehlte. Das Spiel war noch relativ ausgeglichen, aber mit einem klaren Chancenvorteil unserer Mädchen. Die Angrifffe der Hallenserinnen wurden von einer gut organisierten Abwehr zu nichte gemacht. Noch fehlte es der Offensivabteilung an Durchschlagskraft. Nach 7 Spielminuten nahm sich Anneli ein Herz und trat gegen einen aus der Hallenser Abwehr kommenden Ball und traf zum 1:0. Immer wieder gelang es den Mädchen dannach, gefährlich vor dem Hallenser Tor aufzutauchen, es fehlte aber an der Genauigkeit beim Abschluss. In der 11. Minute war es wieder Anneli, die einen sehr gut gespielten Pass nutzte und zum 2:0 einnetzte.

Die Hallenser Mädels wurden offensiver, aber ihre Bemühungen wurden immer wieder gestört. Die Wernigeröderinnen hingegen vergaben noch zu viele ihrer Chancen. In der 24. Minute konnte dann Laura wieder einen guten Pass von der rechten auf die linke Seite nutzen und mit dem 3:0 die Vorentscheidung klar machen. Jetzt merkte man den HFC-Team an, dass einige der Spieler resignierten und auch physisch nicht mehr mithalten konnten. In der 30. Minute krönte Jessi mit einer starken Einzelleistung gegen drei Abwehrspielerinnen ihren Kampfwillen mit dem 4:0 - Endstand.

  

Das zweite Spiel wurde nach einer Pause von 15 Minuten angepfiffen. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand sagen, ob es ein Vorteil sein könnte, bei drei Turnierpielen insgesamt die ersten beiden bestreiten zu müssen. Zunächst hatte der Trainer die Merseburger stärker erwartet und daher bereits im Spiel gegen Halle fast das gesamte Mittelfeld und einen Teil der Abwehr ausgewechselt, um der Anfangsformation für das zweite Spiel ein längere Ruhephase einzuräumen. Die Mädels übernahmen mit Anpfiff sofort die Spielkontrolle und noch in der ersten Spielminute erzielte Anneli wiederum, dieses Mal mit einem sehenswerten Distanzschuss in die rechte obere Ecke,  den Führungstreffer zum 1:0. Die Merseburgerinnen waren zwar leicht geschockt, spielten aber immer wieder deutlich nach vorn. Der Germaninnen, die sehr aufmerksam die Laufwege des gegnerischen Teams verfolgten gelang es immer wieder, die Pässe und Anspiele zu verhindern und schnelle Gegenangriffe einzuleiten. Anneli erzielte so in der 9. Minute mit ihrem vierten Treffer das 2:0. Die Wirkung war den Merseburgerinnen anzumerken. Sie wurden nervöser und spielten nun körperbetonter, mitunter auch darüber hinaus. Amy, die Kapitänin der Wernigeröder Mädels zog nun immer öfter das Spiel an sich und schaffte es, mit ihren Dribbling die rechte Abwehrseite der Gegnerinnen zu destabilisieren. Sie krönte ihren Fleiß in der 12. Minute mit dem 3:0. Mit einem Doppelschlag in der 18. und 21. Minute durch Anneli und Amy erhöhte sich der Spielstand auf 5:0. In der Folge wurde es nun ein Spiel auf ein Tor, da die meisten der Merseburgerinnen keine Angriffsabsichten mehr erkennen ließen. In der 27. Minute blieb es einer Abwehrspielerin nur noch übrig, eine flach gespielte Hereingabe von Amy über die eigene Torlinie zu bringen. Schon eine Minute später zog Amy den nächsten Angriff an und schloss diesen mit einem beherzten Schuß aus rechte Position zum 7:0 ab. Ein etwas unglücklicher Gegentreffer nach einem Eckball in der vorletzten Spielminute war nur noch Makulatur. In der letzten Spielminute netzte Celine nach sehr gutem Zusammenspiel mehrere Mädels zum Endstand von 8:1 ein.

    

Die Mädels haben in ihrem ersten Spiel eine sehr berzeugende, weil vor allem auch harmonische und kompakte Mannschaftsleistung gezeigt. Alle Mädels haben überzeugt und sich den Sieg gemeinsam erkämpft. Es gab keinen Schwachpunkt im Team. Einzig wieder die Chancenverwertung könnte kritisiert werden. Aber bei einer solchen Tagesleistung in Anbetracht des für die meisten ersten Großfeldspiels, der hohen Temperaturen sowie der Tatsache, dass die Mannschaft sich völlig neu zusammenfinden muss, muss mann allen Mädels erst einmal hohen Respekt zollen.

Aufstellung: Kube (Tor), Schock, Schulz, Maldet, Palm, Schmidt, Reulecke, Baudis, Müller, Renz, Stech, Timner, Engel

 

 

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