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C-Juniorinnen bewiesen Kampfeswillen

 Am heutigen 03.09.16 fuhren die C-Juniorinnen zu ihrem zweiten Landesturnier. Mit einer stark Ersatz geschwächten Mannschaft auf der einen und einem guten Punkte- und Torepolster vom Auftaktturnier im Rücken auf der anderen Seite ging es darum, nicht zu viel an Boden zu verlieren.

Gleich im ersten Spiel trafen die Germaninnen auf den unmittelbaren Verfolger, dem HFC. Auf Grund der Ausfälle musste die Abwehr umgebaut unbd die Position der Aufbauspielerin neu besetzt werden, was auch zur Veränderung der Besetzung des Mittelfeldes führte. So blieben Abstimmungsprobleme und Fehlpässe nicht aus. Mit viel Laufbereitschaft und einem guten Zweikampfverhalten versuchten die Mädels diese Defizite auszugleichen. Auch eine starke Leistung der aufmerksamen Torfrau Karo ließ die starken Anfangsminuten der HFC-Mädchen zunächst folgenlos vorübergehen. In der siebenten Minute jedoch konnte karo dann den Ball nicht sicher abwehren. Die Spielführerin des HFC verwandelte mit Glück einen Freistoß, einen Meter vor der Strafraumgrenze. Die Hallenserinnen versuchten´nun über schnelle Konter und Nutzung ihrer Wechselspielerinnen (Die Harzer Mädels waren ohne Auswechselspielerinnen) eine frühe Spielentscheidung herbeizuführen. Dabei öffneten sie zu sehr den Rückraum. Einen schnellen Konter, durch einen steilen Pass in die Tiefe eingeleitet, verwandelte Jessi zum Ausgleich. Auch wenn beide Seiten in der Folge sich weitere Chancen erspielen konnten, blieb es beim 1:1.

Im zweiten Spiel trafen unsere Mädels auf den MDFFC. Die Magdeburgerinnen versuchten ein um das andere Mal mit ihren gefälligen Passspiel die Räume weit zu machen und zum Torerfolg zu kommen. Den Germaninnen elang es aber einige Konter zu setzen, doch die Abschlüsse waren nicht effektiv genug. Das Spiel zeigte eine leichte Überlegenheit der Magdeburgerinnen, aber deren Chancenverwertung war zum Glück aller Gegner an diesem Tage nicht gut. In der zweiten Nachspielminute, für Nachspielzeit gab es eigentlich in dem Tempo reichen Spiel keinen Anlass, erzielten die Magdeburgerinnen mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze den 1:0-Siegestreffer.

Zum dritten Spiel gegen Merseburg waren dann nur noch acht Harzerinnen auf dem Platz. Ein großes Kompliment für Fair Play ist den Merseburgerinnen auszusprechen. Als derzeit letztplatziertes Team in der Gesamtwertung,noch ohne jeglichen Punktgewinn, wäre es ihnen nicht zu verdenken gewesen, die Chance zum ersten Dreier zu nutzen. Aber die Mädels glichen die Anzahl der Spielerinnen aus, indem sie auch auf eine Spielerin verzichteten.
Das Spiel in der sehr warmen Mittagshitze war sehr Tempo reich und die Spielszenen verlagerten sich sehr schnell von einem Strafraum in den anderen. Beide Teams versuchten das alles vielleicht entscheidende Tor zu erzielen. Als die Merseburgerinnen dann vier Minuten vor Spielschluss zum 1:0 nach einem Konter einnetzten, schien das Spiel verloren. Doch die Harzerinnen steckten nicht auf. Einen abgewehrten Angriff folgte ein gut getimter Pass, den Celine unter Aufbietung ihrer letzten Kräfte im Spurtzweikampf an der herauseilenden Keeperin vorbei ins lange Eck schoß. Auch dieses Spiel endete 1:1 und so war es den Germania-Mädels in zwei Spielen gelungen, nach einem Rückstand auszugleichen.

Durch die starke kämpferische Leistung haben die Mädels die Tabellenspitze in der Gesamtwertung gehalten. Es ist jetzt alles ein bisschen enger geworden.

Germania Wernigerode                   8 Punkte                13:4   Tore
HFC                                                   8 Punkte                  6:7   Tore
MDFFC                                              7 Punkte                  4:1   Tore
SV Merseburg - Meschau               1 Punkt                     3:15 Tore


*Die Wertung der Spiele des MDFFC wg. Nichtantritts beim ersten Turnier sind noch nicht eingerechnet.

Den Mädels gilt aller Respekt für die gezeigte Leistung. Sie haben bewiesen, dass sie sich auch unter Druck und mit eingschränktem Kader kampfstark sind. Jedes einzelne von den Mädchen  ist an seine Leistungsgrenze gegangen und hat für den Erfolg der Mannschat gekämpft. Der Trainer hätte keinen Grund zur Kritik, wenn nicht die Chancenverwertung ... . Doch auch hier haben die Harzerinnen an diesem Tag von allen Mannschaften am besten abgeschnitten.

Aufstellung: Kube, Baudis, Engel, Maldet, Müller, Palm, Renz, Schock, und Timner.

 

 

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