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C-Juniorinnen: Mit einem Sieg in die Winterpause

Am letzten Spieltag vor der Winterpause fuhren die Harzer Mädels nach Wolfenbüttel zum "MTV von 1". Der derzeitige Tabellenletzte hatte zwar noch keinen Punkt auf seinem Konto, doch nicht ist gefährlicher, als den Gegner nicht ernst zunehmen. Die Wolfenbüttler Mädchen sind ein zwanzigköpfiges Team, welches sich aus dem Schulfußball zusammengefunden hat und sich dann einen Verein suchte. Die Mädels hatten kein jahrelanges Aufbautraining hinter sich, wie dies bei den anderen Mannschaften ist, sondern spielen aus Enthusiasmus und Freude am Fußball. Daher sind noch einige Nachteile in der Ballbehandlung, Ballsicherheit und Unsauberkeiten im Zweikampfverhalten gegenüber den anderen Teams, aber fighten wollen sie allemal.

   

Es wurde schon in den ersten Minuten klar, dass ein Sieg kein Selbläufer werden würde, doch die drei Punkte sollten schon her. Und dann war da noch der ungeliebte Naturrasen, mit dem die Germaninnen aber dieses Mal besser zu recht kamen. Sicherlich auch deshalb, weil den Wolfenbüttler Mädchen noch die Erfahrung im Mannschaftsspiel und damit im Raumverhalten fehlte. 

Das Wernigeröder Spiel lief schwer an. Chancen ergaben sich fortlaufend, aber entweder wurde zu ungenau geschossen oder der finale Pass war nicht gut genug, um die Mitspielerin zu erreichen.
Schließlich dauerte es bis zur 11. Minute, ehe Jessi das 1:0 markieren konnte. Vorbereitet hatte dieses Amy, die von der Grundlinie aus auf die frei stehende Stürmerin, 5 Meter vorm Tor stehend, zurückgab. Nur drei Minuten später war es die aufgerückte Anna-Lena, die den von einer Wolfenbüttlerin abgewehrten Schuß von Amy aus drei Meter Torentfernung im Strafraumgewühl ins Netz schob.

Jetzt bekam das Wernigeröder Spiel mehr Sicherheit, aber die Chancenverwertung blieb mager. Erst in der 23. Minute fiel nach einer Ecke das 3:0. Die Ecke trat Amy und Anna versuchte mit einem Kopfball das Tor zu erzielen. Noch ehe eine Wolfenbüttlerine diesen abfangen konnte, gelangte Anneli an den Ball und die Richtungsänderung durch ihren Schuß war nicht mehr zu verteidigen. In der 30. Minute konnte Jessi einen Torabschlag abfangen und war auf ihrem Weg zum Tor nicht mehr aufzuhalten. Mit dem gemessen am Spielverlauf mageren wie verdienten 4:0 ging es in die Halbzeitpause.

  

Die Wernigeröderinnen kamen mit Schwung aus der Halbzeitpause. Das Spiel lief nun besser, aber zu oft war es die Brechstange oder übermotivierte voreilige Abschlussversuche, die zunächst weitere Tore verhinderten. Schon in den ersten drei Minuten waren es gleich fünf hochkarätige Chancen, die ungenutzt blieben. Trotzdem war die Halbzeit erst vier Minuten alt, als Amy Schock mit einer schönen Einzelleistung nach einem Einwurf von Lisa nahe der Mittellinie das 5:0 aus halbrechter Position mit einem platzierten Schuß ins lange Eck erzielte. Auch am folgenden Tor, dem 6:0 durch Jessi war sie beteiligt. Mit einer guten raumöffnenden Flanke von der rechten auf die linke Seite bediente sie Celine, die dann auf Jessi ablegte. Vier Minuten später war es wieder ein Torwartabschlag, den Jessi dann zu ihrem vierten Treffer an diesem Tage nutzte.
 

  

In der 53. Minute wurde Jessi von Anne nocheinmal in Szene gesetzt und nach wiederum guter Einzelleistung traf sie zum 8:0. Nach diesem Tor verloren die Wernigeröderinnen nach drei aufeinanderfolgenden Wechseln ein wenig den Faden. Vor allem Einzelaktionen und Gewaltschüsse prägten das Spiel. Auch die Gastgeberinnen hatten nun mehr Platz für ihr Spiel. Das mannschaftliche Zusammenspiel unserer Mädels war nicht mehr so gegeben, wie noch Minuten zuvor.
Nach etwa zehn Minuten fingen sich unsere Mädels wieder und spielten sich eine Vieltahl von Chancen heraus, die entweder am Pfosten oder der Latte endeten. Einige Bälle konnte auch die Wolfenbüttler Torfrau abwehren. In der 65. Minute stellte dann Laura aus linker Position nach einem Pass in die Tiefe von Jessi den 9:0 Endstand her.

Zusammenfassend kann man einschätzen, dass es nicht das leichte Spiel war, wie es der Endstand bezeugen könnte. Die Mädels hatten oft Mühen sich in den nicht immer sehr sauber geführten Zweikämpfen zu behaupten. Auch ließ der junge Schiedsrichter so manches Handspiel durchgehen. Dennoch war die Partie sehr fair. Es gab im ganzen vier Freistöße (drei für Wernigerode, einen für Wolfenbüttel). Die Wernigeröder Torfrau war kaum gefordert, musste jedoch bei dem einzigen Schuß, der in der Spielzeit aufs Tor kam, hellwach sein. Auch auf Grund von einigen Schüssen Richtung Tor, die jedoch deutlich vorbei gingen, hatte sie einen sehr ruhigen und kalten Part zu bestreiten.

Aufstellung: Kube (Tor), Baudis, Engel, Maldet, Müller, Palm, Reulecke, Schock, Stech und Tautz

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