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C-Juniorinnen im Kreispokalhalbfinale Nordharz

In ihrem ersten Pflichtspiel der Saison trafen die C-Juniorinnen von Germania Wernigerode auf die Mannschaft von STV Holzland (Nähe Wolfsburg). Da der Verein in den letzten Jahren keine C-Mädchen am Start hatte, wusste niemand so recht, was bzw. wer unsere Mädchen erwartete. So fuhr das Team mit seiner stärksten Formation, denn im Pokal wollte man nicht ausscheiden.

Die Mannschaft des Gastgebers hatte sehr viel Respekt und aggierte sehr nervös, was sich anfangs auch auf das Spiel der Germaninnen niederschlug. Zwar markierte Anneli bereits in der zweiten Spielminute den 1:0 Führungstreffer, doch ein roter Faden war im Wernigeröder Spiel noch nicht zu sehen. Immer wieder spielten sich die Mädels durch und vergaben dann doch ihre Möglichkeiten. Außerdem liefen die Mädels in der ersten Spielhälfte ungewohnt oft ins Abseits. In der 16. Minute erzielte Maxi das 2:0. Doch die Mädels aus Holzland stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Mit teilweise ungestümen Einsätze kam es zu vielen Unsauberkeiten im Zweikampfverhalten der Gastgeberinnen, was leider zu oft ungesühnt blieb. Unsere Germaninnen waren davon zunächst ein wenig beeindruckt, zumal das Einschreiten der Schiedsrichterin oft ausblieb. Selbst zwei klare Fouls im Strafraum blieben ungeahndet. Erst bei einem Ellenbogencheck ins Gesicht unserer Kapitänin brachte eine Freistoß und unterband derartige Aktionen für eine gewisse Zeit. Die Mädels, die indessen diese Art der Zweikampfführung angenommen hatten und gegenhielten, übernahmen wieder das Zepter des Spieles. Die Sicherheit und Feldüberlegenheit wurde immer deutlicher. Angriffe des STV wurden zumeist im Mittelfeld durch die umsichtiger Abwehr aufgefangen. In den letzten zehn Minuten der ersten Spielhälfte zogen die Harzerinnen das Tempo an. Folgerichtig fielen dann durch Amy (schöne Einzelaktzion in der 25. Minute), Lotti (Pass von Pia in die Spitze in der 28. Minute) und Anneli (Pass von Maxi in der 33. Minute) weitere Treffer. Mit dem 5:0 ging es in die Halbzeit.

Die zweite Hälfte zeigte die Wernigeröder Mannschaf tverstärktn Offensivbemühungen. Viele Chancen wurden erspielt und immer öfter schalteten sich die Abwehrspielerinnen in das Spielgeschehen ein. Zeitweise gab es nur noch eine Abwehrspielerin an der Mittellinie bzw. sogar iom gegenerischen Feld und alle anderen Mädchen im oder in unmittelbarer Nähe des Strafraumes. Kennzeichnend für diese Hälfte sind das Nachsetzen  und der Druck auf den zweiten Ball. Alle vier Tore der zweiten Halbzeit (Vanessa in der 38., 45. und 54. Minute sowie Lina in der 41 Minute) wurden durch Abwehrspielerinnen erzielt. Das Spiel endete schließlich 9:0 für die dann doch favorisierten Germaninnen.

Einen Wehrmutstropfen gab es für die Gastgeberinnen. Das selbstgesteckte Ziel, nicht zweistellig zu verlieren,war erreicht worden. Doch mit zwei Verletzungen (eine Zerrung und eine Knieverletzung nach einem Pressschlag) fallen in dem eng besetzten Kader zwei weitere Mädels aus. Wir wünschen den beiden Mädels baldige Genesung.
m Halbfinale kommt es nun zur Neuauflage des Kreispokalfinales der letzten Saison. Dieses wird am 2. oder 3. März 2018 auf dem Kohlgarten angepfiffen.

Im Spiel war zu sehen, dass bei den Laufwegen und Zuspielen noch einige Unstimmigkeiten vorhanden sind. Doch vor allem das Mannschaftsspiel in den letzten 20 Minuten sah schon recht ordentlich aus. Das sollte für Optimismus für die Saison sorgen. Die Mannschaft hat einiges Potential. Im Kreis Nordharz können sie durchaus bestehen. Das nächste Pflichspiel führt die Mädels am 03.09. nach Halle zum HFC zum ersten Spieltag in der Landesliga.

Aufstellung: Kube (Tor), Klein, Klengel, Müller, Reulecke, Schmidt, Schock, Timner und Vogel

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