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D-Juniorinnen konnten sich wiederum steigern

Der Wettergott hatte wohl mit den D-Juniorinnen an diesem Tage ein Einsehen. Kurz vor Beginn des zweiten Landesturnieres hörte es auf zu regnen. Natürlich waren dadurch die Bodenbedingungen nicht einfach. Dieses Problem hatten alle Mannschaften gleichermaßen. Da neben den Germaninnen auch die Hallenser Mädels bedingt durch Verletzungen, Erkrankungen und den Ferienbeginn nicht über die für ein Kleinfeld notwendige Anzahl von Spielerinnen verfügten, wurden die Spiele wieder im alten Modus, auf verkürztem Kleinfeld, ausgetragen.

Das erste Spiel gegen Lok Aschersleben war eine Premiere. Diese neue Mädchenmannschaft konnte niemand so richtig einschätzen. Es gelang den unseren Mädels schnell, Druck auf das Tor von Lok Ascherleben auszuüben. Besonders viele Chancen konnten sich die Mädels erspielen, wenn sie im Mittelfeld den Ball erkämpften und im schnellen Umkehrspiel zu zweit oder dritt vor dem Lok-Tor auftauchten. In der vierten Spielminuten schien die Situation bereinigt, als der Ball aus dem Lok-Strafraum herausgespielt wurde. Doch die aufgerückte Abwehrspielerin Mali Schormann konnte dann aus halblinker Position einen hohen Ball im langen rechten Eck zum 1:0 unterbringen.
Die Ascherslebener Mädels blieben stets mit ihren Konterbemühungen gefährlich. Meistens konnte unsere Abwehr jedoch die Konter stoppen. Besonders aufmerksam war Katrein in den meisten Fällen als letzte Frau zur Stelle.
Von besonderem Wert war auch das technische Können von Yona und deren Übersicht im Spiel. In der elften Minute spielte sie in die steil auf Eva, die den Ball für Emrly querlegte. Nach diesem 2:0 dauerte es nur zwei weitere Minuten und wiederum Emely stellte den 3:0 Endstand her. Die Ascherlebenerinnen gaben nie auf und spielten bis zum Schluss mit. Aber wenn es ihnen dann doch einmal gelang, eine Chance zu erspielen, fehlte beim Torabschluss auch das letzte Quäntchen Glück. Unschön war gegen Ende des Spiels ein Frustfoul an Eva, das erfolgte, als der Ball schon längst abgespielt war.

Mit den ersten drei Punkten auf der Habenseite ging es nach einer zehnminütigen Pause ins zweite Spiel. Jetzt wartete der HFC auf unsere Mädels. Zunächst informierte der Wernigeröder Trainer seinen Hallenser Kollegen, dass das Harzerinnen mit einem Mädel weniger auflaufen würden. Doch Eva, die in der Halbzeitpause behandelt wurde, wollte ihre Mannschaft nicht im Stich lassen und lief mit auf.
Die Mädels des HFC waren in dem Spiel überfordert und wurden nahezu überrannt. Einzig die sehr gute Torfrau des HFC, Lilly, hielt die Mannschaft einigermaßen im Spiel und machte mindestens zehn Großchancen zu Nichte. Dennoch konnte sie nicht allein alles verhindern. So waren es kennzeichnender Weise in der 4. und 10. Minute zwei Abstaubertore, die Eva erzielte. Das hinterließ auch Wirkung und die Saalestädterinnen ließen sich ein wenig hängen. Die Tore fielen nun fast im Minutenabstand. In der 12. und 13. Minute traf Yona, in der 15. Minute Emely und in der 17. und 18. Minute wiederum Yona. In diesem Spiel haben die Mädels wieder sehr schöne Kombinationen gespielt, was ein schnelles Spiel nach vorn ermöglichte.

Schon jetzt waren Trainer und Eltern mit dem Abschneiden sehr zufrieden. Gegen den Magdeburger FFC wurde es dann schon schwieriger. Zunächst gestaltete sich das Spiel völlig offen und auf beide Seiten gab es Chancen. In der 6. Minute ging dan Magdeburg in Führung und erhöhte nur zwei Minuten später auf 2:0. Doch die Germaninnen zeigten Moral und spieten mutig weiter nach vorn. In der zehnten Minute gelang Emely aus einer schönen Kombination mit Mali und Yona heraus  der Anschlusstreffer. Das Spiel wurde jetzt bissiger und entsprach nicht mehr immer dem Fairplay-Gedanken. Die Magdeburgerinnen beschwerten sich über ein zu hartes Einsteigen, gingen selbst jetzt mehr gegen den Körper der Germaniamädels und so stieg eine Magdeburgerin auch mit gestreckten Bein in den Zweikampf eroberte den Ball und schoss zum 3:1 ein. Unsere Mädels ließen sich nun ein bisschen hängen. Nach dem 4:1 und 5:1 war die Partie an sich entschieden. Doch dann schafften unsere Mädels noch das 2:5. Die Magdeburger fanden dies teils nicht zulässig, weil die Torfrau am Boden lag. Allerdings wollte sie den Ball erobern, was ihr nicht gelang un dieser blieb frei im Spiel. Emely reagierte am schnellsten und netzte ein.

Die Leistung der Mädels war kämpferisch und spielerisch dennoch überragend. Es ist schon erstaunlich, wie gut bei den wenigen gemeinsamen Trainingseinheiten das Zusammenspiel funktioniere. Auch zeigten die Mädels, was Fairplay bedeutet. Als sich eine Hallenser Spielerin verletzt hatte und nicht weiterspielen konnte, ging Eva ebenfalls vom Spielfeld, weil die Hallenserinnen keine Auswechselspielerinnen hatten und so das Spiel in Unterzahl hätten zu Ende bringen müssen.

Spielergebnisse

Spiel Uhrzeit Heim Gast Ergebnis
1 10:00 Hallesche FC Magdeburger FFC 0:6
2 10:00 Germania Wernigerode LOK Aschersleben 3:0
3 10:30 Hallesche FC Germania Wernigerode 0:7
4 10:30 Lok Aschersleben Magdeburger FFC 1:2
5 11:00 Magdeburger FFC Germania Wernigerode 5:2
6 11:00 Lok Aschersleben Hallescher FC 3:0

 

Torschützen für Germania Wernigerode:
Enkelmann (5), Schulz (4), Kraus (2) und Schormann (1)

Turnierergebnis

1. Magdeburger FFC 9 13:3
2. Germania Wernigrode 6 12:5
3. Lok Aschersleben 3 4:5
4. Hallescher FC 0 0:16

 

Gesamtstand

1. Magdeburger FFC 15 20:3
2.  Germania Wernigrode 9 17:9
3. Lok Aschersleben 3 4:5
4. Hallescher FC 0 1:25

 

Torschützenliste Germania Wernigerode:
Enkelmann (6), Schulz (6), Kraus (3), Bögelsack (1) und Schormann (1)