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C-Juniorinnen können erneut punkten

Zu einem verdienten 6:1 - Heimsieg im vorletzten Spiel vor der Winterpause in der Kreisliga Nordharz kamen am letzten Samstag die C-Mädels. Unter widrigen Witterungsbedingungen, erst Regen, dann Schnee und Temperaturen um die 4 Grad Celsius, empfing das Team die Mädchen vom MTV Wolfenbüttel von 1. Noch am Morgen war lange um eine Entscheidung gerungen worden, ob das Spiel überhaupt stattfinden sollte. Letztlich kamen beide Mannschaften überein, das Spiel nicht zu verschieben. Die Eltern der Wernigeröderinnen hatten auch angekündigt, mit heißem Tee und Kaffee für die Mädels und Eltern beider Teams zu sorgen. Dafür herzlichen Dank für die gut organisierte Versorgung!

Die Krankenliste der Wernigeröder Mädels war angewachsen und von den Germaninnen, die aufliefen, waren einige gesundheitlich angeschlagen. So haben erstmals zwei Mädchen aus der D-Mädchen-Mannschaft ausgeholfen und dabei eine sehr gute Leistung abgeliefert. Außerdem entschied sich das Trainerteam, die Reservebank dieses Mal voll zu besetzen. 

Das Spiel begann  zunächst alles andere als gut. Bereits nach fünf Minuten kassierten die Hausherrinnen, innerlich noch nicht ganz im Spiel, den Rückstand. Nicht energisch genug gestört, konnte sich eine Wolfenbüttlerin durchsetzen. Aus fünf Metern schob sie aus rechter Positionden Ball an der herauseilenden Torfrau vorbei  ins lange Eck. Die Wernigeröderinnen bemühten sich um eine schnelle Antwort. Sie konnten den Druck verstärken, was wohl auch die Gästetorfrau verunsicherte. Ein haltbarer Ball rutschte ihr über die Fingerspitzen ins Netz. Torschützin für Germania war mit diesem Schuß in der achten Minute Lina. Unsere Mädels beherrschten immer deutlicher das Spiel und waren die klar bessere Mannschaft. Doch der letzte Pass landete zumeist in den Füßen eines Wolfenbüttler Mädels. Doch die stetigen Angriffe der Germania versetzte die Gästemädels derart in Nervosität, dass der Ball dabei immer öfter von der Torfrau oder der Abwehr ohne Not über die Grundlinie ins Aus befördert wurde. Einige der folgenden Eckstöße führten zu unübersichtlichen Situationen im Strafraum, aber ein Wernigeröder Mädel kam dabei selten entscheidend an den Ball. In der 20. Minute konnte Anneli einen Abstoß vom Tor abfangen. Annelis Schuss konnte die Torfrau noch parieren, doch sie ließ den Ball prallen und Lotti staubte zum 2:1 Führungstreffer ab. Trotz des ständigen Anrennens auf das Wolfenbüttler Tor gelang bis zur Halbzeitpause kein weiteres.

In der zweiten Hälfte erwischte dann Germania den besseren Start. In der 37. Minute erhöhte Anneli auf 3:1. Das Spiel blieb aber weiterhin offen und die Abwehr war immer wieder gefordert. Die Abstimmung klappte aber recht gut. Pia, Nele und Lina, im späteren Spielverlauf auch Lilly und Nuria unterbanden oft schon kurz nach der Mittellinie die Angriffe der Gastmannschaft. Bei drei guten Torchancen war dann auch Karo, die Torfrau, auf dem Posten. Im Mittelfeld sorgten Yona, Lina und Lotti für viel Beschäftigung für die Gästeabwehr. Es mangelte weiterhin an der Passgenauigkeit, was teilweise den schwierigen Witterungsbedingungen geschuldet war.
Mit gut herausgespielten Chancen konnte Gefahr vor das Gästetor gebracht werden. Nachdem Anneli in der 45 Minute von Lotti und Yona mit einem Pass in die Mitte bedient wurde, versuchte sich Anneli durchzusetzen. Dabei kam ihr ihre Antrittsschnelligkeit zu Gute. Sie schloss die Aktion in der 45. Minute mit dem 4:1 ab. Diese Vorentscheidung hatte nun doch Wirkung hinterlassen. Vier Minuten später war wieder Yona als Passgeberin für die nächste Chance verantwortlich. Von ihr angespielt, legte Anneli den Ball an zwei Abwehrspielerinnen vorbei in den Strafraum und wurde beim Versuch diesen dann zu erreichen gefoult. Den fälligen Strafstoss konnte die Torfrau halten und auch der Nachschuss von Lotti führte leider nicht zum Torerfolg. In der 58. Minute ließ Lotti der Torfrau dann aber keine Chance und erhöhte auf 5:1. Die Wolfenbüttlerinnen versuchten durch Wechsel im Mittelfeld und Sturm wenigstens noch eine Ergebniskosmetik wie im Spiel eine Woche zuvor zu erreichen. Bei Germania erhielt  nun noch Fine ihren Einsatz, um den Druck im Mittelfeld hochzuhalten und dort bereits das Aufbauspiel der Niedersächsinnen zu stören. Sie kam für Milena, die infolge einer noch nicht ganz auskurierten Erkältung bereits nach wenigen Minuten wieder ausgewechselt werden musste. In die Bemühungen das Gästemädchen hinein traf in der 66. Minute Anneli jedoch zum 6:1-Endstand. Es war das dritte Spiel hintereinander, in dem Anneli mindestens drei Tore erzielte. Daran hat die gesamte Mannschaft einen Verdienst, Der Sieg ging in der Höhe voll in Ordnung.


Die Mannschaft hat eine kämpferisch starke Leistung bewiesen und trotz der Umstellungen ein gutes Spiel abgeliefert. Mit dem Dreier ist der Anschluss an den Tabellenführer hergestellt. Von den Trainern gab es Lob und Anerkennung für die Leistung, die alle Mädels unter diesen schwierigen Bedingungen abgeliefert haben.

Aufstellung: Kube (Tor), Geucke, Glaser, Klein, Renz, Reulecke, Reuter, Schmidt, Schulz, Stech und Vogel.

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