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C-Juniorinnen starten mit Sieg in die Landesliga-Rückrunde

Nach der Winterpause sind die Germania C-Mädchen erfolgreich in den Spielbetrieb der Landesliga zurückgekehrt. Eigentlich sprach vor dem Spiel Vieles für einen Sieg der Mädels das HFC. Das 1:11-Debakel vom Hinspiel sollte sich für den HFC nicht wiederholen. Die Saalestädterinnen erschienen  in einer völlig neuen Aufstellung, Viele neue Gesichter; Mädchen, die aus anderen Vereinen gewonnen worden waren, liefen zum Spiel auf. Das Germania-Team hingegen trat stark ersatzgeschwächt angetreten an. Es hatte dagegen nur eine Auswechselspielerin. Auch die Torfrau, Karo, war nicht fit. Doch trotz ihrer Erkältung und längerem Nasenbluten vor dem Spiel wollte sie unbedingt der Mannschaft helfen. Längerfristige Verletzungsausfälle und die Grippewelle zwangen unsere C, mit Aushilfen aus der D zu versuchen, die Meisterschaftsträume weiter leben zu dürfen.

Bei sonnigem Wetter und 17°C begann das Spiel mit dem Anstoß für die Wernigeröderinnen. Dieses Mal gab es kein langes gegenseitiges Abtasten. Die Germaninnen versuchten von Anfang an mehr Druck auszuüben und hatten auch den besseren Start. Durch die mannschaftliche Geschlossenheit und zwei feine Einzelleistungen von Anneli stand es bereits nach einer Viertelstunde 2:0.

   

Die Hallenserinnen gaben in ihren Offensivbemühungen nicht auf.  Es gab aber immer wieder einen Fuß in der Germaninnenabwehr, der letztlich dann doch noch klären konnte. Doch in der 24. Minuten war die Abwehr etwas unaufmerksam und in der Spielfeldmitte stand eine Hallenser Spielerin allein. In leicht abseitsverdächtiger Position konnte sie, völlig unbedrängt, den Ball annehmen und verwerten.
Ein kleiner Ruck schien durch die Reihen der Saalestädterinnen zu gehen, doch die nun erwachte Angriffslust machte die Hallenserinnen leichtsinnig und Luisa, die sehr aufmerksam und lauffreudig spielende Sechserin zog aus gut 20 Metern ab. Die Gästetorfrau konnte den Ball nicht festhalten und so war nach nur zwei Minuten der alte Zwei-Tore-Abstand wiederhergestellt.

Zwei Minuten vor der Halbzeitpause erhielten die Gäste einen Freistoß. Der direkt getretene Freistoß war durchaus sehenswert. So blieb es dann zur Pause bei einem knappen Ergebnis.

   

Auch in der zweiten Halbzeit versuchten die HFC-Mädels immer wieder das Spiel noch zu drehen und wurden dabei immer anfälliger gegen die Konter. Ein um das andere Mal gingen weit geschlagene hohe Bälle der Gastgeberinnen nach vorn. Sie erreichten zwar nicht immer direkt Anneli, aber mit einer hohen Laufbereitschaft und Engagement erkämpfte so manchen Ball und erzeugte dadurch gefährliche Situationen vor dem Hallenser Tor. In der 39. Minute nahm sich Luisa wieder ein Herz und stürmte durch die Hallenser Reihen. Trotz eines Trittes von hinten sowie einem Ellbogencheck kam sie im 16er noch zum Abschluss. Da der aus der Bedrängnis abgegebene Torschuss am Tor vorbei ging, entschied der Schiedsrichter auf Strafstoss. Dazu gab es, wie in der 33. Minute für die Wernigeröder Abwehrcheffin die Gelbe Karte. Luisa verwandelte selbst zum 4:2. und wieder lag Halle zwei Tore zurück. Nur zwei Minuten später nutzte eine Hallenserin einen Abstimmungsfehler in der Abwehr und netzte zum 4:3 ein. Das Spiel blieb offen, aber die klareren Chancen lagen auf der Wernigeröder Seite. Mehrfach hatten die Hallenserinnen Glück, wenn die Abschlüsse der Konter nur knapp am Tor vorbeigingen.
Aus einem solchen Konter heraus gelang dann Anneli mit ihrem dritten Treffer in der 61. Minute die Entscheidung. Das 5:3 hält den Mädchen weiterhin den Traum vom ersten Landesmeistertitel einer C-Juniorinnen-Auswahl Germanias offen. Die Mannschaft hat so gekämpft, wie man es sich nur wünschen kann. Die Abwehr mit Pia, Lina und Lilly stand recht sicher und ließ, von dem einem Abstimmungsproblem abgesehen, so gut wie nichts zu. Zudem gingen schon von hier die Impulse für die nächsten Angriffe aus. Sie steckten dabei so manches Foul weg, ohne zu lamentieren. Alle Mannschaftsteile beteiligten sich am Spielaufbau und die ständigen Stiche in die Hallenser Abwehr hinterließen deutliche Wirkung.

Die Mädchen haben großartig gekämpft. Man muss Ihnen ein großes Kompliment machen. Ein weiteres Kompliment und vor allem ein großes Dankeschön gilt Nele und Emely, die als D-Mädchen alles gaben, um Ihren Kameradinnen der C im Kampf um die Meisterschaft zu helfen. Wenn auf unseren Schals mal die Losung „La Familie“ stand, so ist das der Beleg dafür, dass dies bei den Mädchen von Germania Wernigerode keine Floskel ist. Mit einem Sieg am 16.3. können sie dann die Führung in der Landesliga zurückerobern. 

Aufstellung: Kube (Tor), Enkelmann, Glaser, Klengel, Renz, Reulecke, Schmidt, Schulz Stech und  Vogel

Einen Nachtrag muss es jedoch noch geben. Leider gab es auf Seiten des Hallenser Gastes auch eine negative Erscheinung. Vor allem dem Co-Trainer des HFC konnte mitunter seine Nerven nicht im Zaume halten. Mit teilweise beleidigenden Worten kommentierte er lautstark die Entscheidungen des Schiris. Auch seine Enttäuschungen über misslungene Spielzüge oder Pässe der HFC-Mädels konnte er nicht zurückhalten. Auf die Aufforderung des Heimtrainers, sich ein wenig zu mäßigen, reagierte er ebenfalls mit nicht von sportlicher Achtung des Gegners geprägtem Kommentar. Solches Verhalten tut dem Jugendfußball nicht gut, da die Trainer den Mädchen in diesem Falle vorleben sollen, wie man sich im sportlichen Wettstreit verhält.
 

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