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C-Juniorinnen: Tabellenführung in Landesliga zurückgeholt

Noch zu Wochenfrist beim Landespokal gegen Aschersleben verloren, hieß es nun zum Nachholspiel aus der Hinrunde dort anzutreten. Bei schönem frühlingshaften Wetter reisten die Germania-Mädels trotzdem mit großem Selbstbewusstsein nach Ascherleben. Mit einem Sieg wollten sie dort die Anwartschaft auf den Landesmeistertitel bekräftigen. Außer der erkrankten Abwehrchefin, Pia, konnte wieder auf das stärkste Aufgebot zurückgegriffen werden. Pias Stelle übernahm Luisa, die diese Aufgabe sehr gut erfüllte. Als Sechser, den Luisa sonst besetzte, spielte Yona eine hervorragende Partie und deren Position füllte Milena aus. 

Die Germaninnen begannen druckvoll nach vorn zu spielen und erzwangen von Beginn an bei den Aschersleberinnen viele Fehlpässe oder liefen in dieselben zur Balleroberung hinein. Während sie nach vorn das Spiel immer wieder über die Flanken öffneten, machte sie das Spiel der Lok-Mädels im Mittelfeld eng und stoppten in vielen Fällen bereits dort die Angriffe des Gegners.

   

Es gab von Anfang an, wie bereits auch in der verlorenen Pokalpartie, viele Chancen, doch dieses Mal nutzte sie diese, in dem auch immer dem zweiten Ball nachgesetzt wurde. Kein Ball wurde verloren gegeben, Bereits in der 3. Minute erzielte Amy nach einem Einwurf von Lina, den die Aschersleberinnen nicht klären konnten aus spitzem Winkel in linker Position das 1:0. Vier Minuten später setzte sich Amy in mittlerer Position durch, nachdem sie aus dem Mittelfeld einen Querpass einer Aschersleberin erlief, und netzte zum 2:0 ein. In der Gästemannschaft trat eine Verunsicherung in der Abwehr ein. Vor allem auch Lotti und Anneli, die auf Grund ihrer Schnelligkeit immer wieder vor der Torfrau auftauchten, fanden sie kein Mittel, die Wernigeröderinnen zu stoppen. Das Spiel der Germania war nicht nur auf eine sondern gleich drei Spielerinnen zugeschnitten. Die Heimmannschaft wusste nie so recht, wo der nächste Angriff zu erwarten war. Mal ging die Ball aus der Mitte nach rechts, mal nach links hinaus oder eben als Steilpässe durch die Mitte. Nach 11. Minuten gelang dann Amy ihr Hattrick. Einen gefühlvollen Pass auf die rechte Seite nutzte sie zum 3:0. Jetzt gaben die Gastgeberinnen  die Partie völlig aus der Hand. Nur zwei Minuten später schickte Yona Anneli mit einem Steilpass in die Spitze, die in der 13. Minute zum 4:0 erhöhte. Als Amy dann in der 15. Minute einen steilen Pass von Lilly bekam, die sich als rechte Abwehrspielerin immer öfter in der gegnerischen Hälfte aufhielt und dort schon für das Ende der Angriffe auf ihrer Seite sorgte, bedankte sich Amy mit dem 5:0. Der Gastgebermannschaft drohte ein Debakel.

   

In der 23. Minute kam es zum Abstimmungsproblem in der Abwehr und die aufmerksam herauslaufende Torfrau Karo konnte den Ball nur noch ein wenig abfälschen, so dass der Ball noch in die äußerste Torecke ging. Sicherlich war das 5:1 irgendwo auch eine Folge einer sehr offensiv ausgerichteten Mannschaft, in der die Abwehr sehr weit ins Mittelfeld aufgerückt war und sich mehr in der gegnerischen Hälfte als in der eigenen befand. Dieses Gegentor ließ zwar kurz bei den Aschersleberinnen die Hoffnung aufkommen, doch ein weiteres Tor gelang nicht. Auch durch die Germania wurde kein Torerfolg mehr erzielt. Chancen wurden reihenweise ausgelassen. Selbst aus einem Meter Entfernung kamen sie nicht zum Torerfolg. Da fehlte auch ein wenig der Erfolgsdruck und nun sollten die Tore noch schön sein. Und in dieser Phase pfiff der Schiedsrichter stetig Abseitsstellungen, teilweise zurecht.

   

Die zweite Halbzeit begannen die Wernigeröderinnen konzentriert. Das Gastgeberteam zwang die Mädels auch dazu. Die Aschersleberinnen versuchten nun ihrerseits Druck auf das Wernigeröder Tor aufzubauen. Die Germania-Mädels erliefen sich bald wieder die Flanken und schickten ihre Spitzen, so dass wieder einige Chancen erspielt wurden. In der 40. Minute kam dann wieder dieser eine Moment von Lina. Mit einer schönen Bogenlampe versenkte sie den Ball aus ca 25 Metern wieder im langen Eck. Die Torfrau hatte da keine Chance. Dem 6:1 folgten innerhalb der nächsten Viertelstunde drei weitere Treffer (48. Minute Lotti, 54. Minute Amy und 55. Minute Anneli). Für das 8:1 gab Yona und für das 9:1 Amy die Vorlage. Nachdem sich die Lok-Torfrau, die bis zu diesem Zeitpunkt eine wirklich gute Partie spielte und so manches Tor verhinderte, in der 62. Minute verletzte, gab es eine Unterbrechung und die Kapitänin der Aschersleberinnen ging in das Tor. Der Torfrau wünschen wir von dieser Stelle alles Gute. Sie musste mit der Trage vom Spielfeld geholt werden.
Die neue Torfrau konnte sich noch einmal bei einem Schuss von Amy auszeichnen, ehe das Spiel, welches trotz der minutenlangen Unterbrechung, pünktlich abgepfiffen wurde.

Es war das beste Spiel der Saison. Die Mädels haben einen schnellen und attraktiven Fußball gespielt. Die Ballstafetten im Mittelfeld waren dieses Mal präziser als sonst, die physische Überlegenheit unübersehbar. Der Sieg war zu keiner Zeit in Gefahr vollkommen verdient. Die Ballgewinne im Mittelfeld durch Yona, Milena, Amy oder auch Anneli, das Nachrücken der Abwehr und die gute Absprache zwischen den einzelnen Reihen schuf ein druckvolles Spiel, dem die Aschersleberinnen an diesem Tage nicht gewachsen waren. Mit diesem letzten Auswärtsspiel können die Mädchen eine tolle Bilanz aufweisen. Aus diesen vier Partien nehmen sie nicht nur 9 Punkte sondern auch ein Torverhältnis von 28:5 Toren mit. In der Zwischenrechnung haben die Mädels mit 33 Torten nur sechs Tore weniger erzielt, als die anderen vier Mannschaften zusammmen. Nach dem Gewinn des Landespokals am letzten Samstag könnte es mit dem Gewinn der Landesmeisterschaft sogar ein Double werden, welches Germanias C-Juniorinnen letztmalig vor drei Jahren gelang. Ein schönes Ziel!

Aufstellung Kube (Tor), Geucke, Klein, Renz, Reulecke, Schmidt, Schock, L. Schulz, Y. Schulz und Stech


Tabelle

Platz Verein Spiele G U V Tore Tdiff. Pkt.
1. Germania Wernigerode 5 4 0 1 33:8 25 12
2. Magdeburger FFC 5 3 1 1 15:8 7 10
3. Hallescher FC 5 3 0 2 16:17 -1 9
4. Lok Aschersleben 4 1 1 2 6:11 -5 4
5. SV Merseburg-Meuschau 5 0 0 5 2:28 -26 0


Torjäger

Platz Name Verein Tore
1. Amy Schock Germania Wernigerode 9
2. Annalena Haberland Hallescher FC 5
2. Maxina Alia Klengel Germania Wernigerode 5
2. Anneli Reulecke Germania Wernigerode 5
2. Melina Schmidt Germania Wernigerode 5
2. Anna-Maria Zarkovic Magdeburger FFC 5

 

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