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C-Juniorinnen sind Landesmeister

Mit einem 4:3 – Heimerfolg schlossen die C-Mädchen von Germania Wernigerode ihre diesjährige Landesligasaison ab. Bereits seit dem letzten Spieltag als Landesmeister feststehend, sollte mit einem Sieg über die Mädels vom Magdeburger FFC erfolgreich Revanche für die bis dahin einzige Niederlage genommen werden. Es konnte zwar nicht die allerstärkste Formation auflaufen, doch mit dem Gefühl, bereits Landesmeister zu sein, konnten die Mädels lockerer aufspielen. Für die Magdeburger Mädels ging es noch um was. Mit einem erneuten Sieg wäre die Vizemeisterschaft noch erreichbar gewesen. Der HFC hatte bereits einen 8:1 – Sieg beim SV Merseburg/Meuschau vorgelegt, so dass die Elbestädterinnen drei Punkte benötigten. So kam der Gast von der Elbe auch hochmotiviert zum Wernigeröder Kohlgarten. Die durch Jugendweihe fehlenden Mädchen ersetzten die Magdeburgerinnen durch zwei Landesauswahlspielerinnen der U14, die auch mit Ihrer Erfahrung hauptsächlich das Magdeburger Spiel gestalteten.

 

Trotz der Mittagshitze mit Temperaturen um 30°C entwickelte ein schnelles Spiel. Beide Teams agierten sehr offensiv, so dass sich immer wieder Lücken auftaten. Die Abwehr der Wernigeröderinnen mit Pia, Lina und Lilly musste hier aufpassen, als Dreierabwehrkette nicht zu sehr auseinander gerissen zu werden. Das Konzept der Magdeburger war schnell erkennbar. Mit schnellen Bällen über die linke Seite versuchten sie so weit wie möglich an die Grundlinie zu kommen, um den mit dem Querpass vors Tor oder in den Rücken der Abwehr die Einschussmöglichkeit zu erarbeiten. In der 16. Minute erzielte auf diese Weise Kim-Marie Steiger das 1:0. Die Germania-Mädels, die bis dahin mehrfach haben Chancen liegen lassen, zeigten sich wenig beeindruckt und versuchten nun das Spiel öfter auf die jeweils andere Seiter zu verlagern. Sie konnten zwar immer wieder kleine Nadelstiche setzen. Luisa, in der Funktion eine Vorstopperin, konnte die Mitte gut besetzen und von hier Impulse nach vorn setzten. Direkt vor Ihr in der Dreikette im Mittelfeld agierte Milena, später auch Nele. Doch noch blieb der Erfolg aus. In der 26. Minute war es wieder einmal mehr Anneli, die per Heber zum 1:1 ausglich. Als sie weitere acht Minute später auf  2:1 erhöhte, nahm die Feldüberlegenheit der Germaninnen zu. Magdeburg blieb aber mit Kontern gefährlich. Auf Grund von Knieproblemen bei Amy infolge mehrerer Zweikämpfe kam zwischenzeitlich Josfine Geuke auf die Rechtsaußen-Position, die auch zweimal die Magdeburger Abwehr in Verlegenheit bringen konnte.

  

In der zweiten Halbzeit bestimmten zunächst die Wernigeröderinnen das Spiel. Immer wieder kamen Lotti Klein, Amy Schock und Anneli Reulecke gefährlich vors Magdeburger Tor, doch die letzte Präzession fehlte. Entweder war das Anspiel zu ungenau oder der Ball wurde zu weit vorgelegt. Doch der Druck zahlte sich aus. In der 53. Minute erhöhte Anneli Reulecke mit einem Hattrick auf  3:1 und bereits zwei Minuten später Lotti Klein per Kopfball zum 4:1. Das war die Entscheidung, auch wenn die Magdeburgerinnen viel Kampfgeist beweisen. Kim-Marie Steigerwald verkürzte noch  in der 59 Minute. In der 63. Minute wurde Sophie Seil für die nach einer Verletzung notwendigen Herausnahme von Nele Glaser eingewechselt. Marie Kim Steigers Vorlage nutzte Lea Vogel kurz vor Spielende in der 68. Minute zum Anschlusstreffer, mehr ließen die Harzerinnen dann nicht mehr zu.

 

Es war eine schwere Saison für die Mädels. Vor allem in der Landesliga konnten sie mit sehr souveränen Leistungen überzeugen. Das Trainergespann bedankte sich bei den Mädels für die großartige Leistung und sah insbesondere in dem ausgeprägten Teamgeist den Grund für diesen Erfolg. Mit dem Landesmeistertitel haben sich die Mädels endlich selbst belohnen können.

 

Aufstellung: Kube (Tor), Geuke, Glaser, Klein, Renz, Reulecke, Seil, Schmidt, Schock, Schulz, Stech und Vogel

Abschlusstabelle:

Platz Mannschaft Spiele G U V Tore Diff Pkt
1. Germania Wernigerode 8 7 0 1 53:13 40 21
2. Hallescher FC 8 5 1 2 36:21 15 16
3. Magdeburger FFC 8 4 2 2 24:16 8 14
4. Lok Aschersleben 8 1 1 6 7:29 -22 4
5. SV Merseburg/Meuschau 8 1 0 7 8:49 -41 3

 

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