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Vizelandesmeistertitel für D-Juniorinnen

Mit dem erneuten zweiten Platz beim sechsten und letzten Turnier der D-Juniorinnen errangen die D-Mädchen von Germania Wernigerode souverän die Silbermedaille im Landeswettbewerb. Das Team konnte einmal mehr die gewachsene Spielfreude und Spielstärke unter Beweis stellen. Gerade in den letzten Spielen und Turnieren gelang es den Mädels immer öfter, auch spielerisch mit schönen Kombinationen und schnellem Spiel zu überzeugen. Insbesondere das situationsbedingte Verschieben der Positionen innerhalb der Spiele zeigte schon ein gutes Maß an Abstimmungsverhalten, was angesichts der Situation, dass die Hälfte der Mannschaft auf der Grundlage des Zweitspielrechtes aus fünf anderen Vereinen kommen, durch die wenigen gemeinsamen Trainingseinheiten nicht einfach ist.

Im ersten Spiel trafen die Mädels auf den HFC. Mit vier Siegen aus den bisherigen fünf direkten Aufeinandertreffen der Saison gingen sie mit viel Selbstbewusstsein ins Spiel. Sofort begannen sie auf das Hallenser Spiel zu drücken und bereits in der 3. Minute erzielte Tamia nach einem guten Pass aus dem Mittelfeld das 1:0. Doch die Hallenser gaben sich dieses Mal nicht gleich auf und setzten einen Konterversuch nach den anderen. Doch meistens machte die aufgmerksam agierende Abwehr  mit Nele, Eva und Mali bereits vor der Höhe des Strafraumes den Hallenser Benühungen ein Ende. Insbesondere die zentral postierte Nele bemühte sich immer wieder, die abgefangenen Hallenser Angriffe in eigene schnelle Gegenstöße umzuwandeln. Zu oft stimmte der letzte Pass nicht. In der 9. Minute hätte Tamia fast das 2:0 erzielt. Sie schlenzte den Ball an der herauseilenden Hallenser Torfrau vorbei. Der Ball klatschte aber an den Pfosten. Die Hallenserinnen wurden immer mutiger. Schon bereits in der 4. Minute den Ausgleich durch eine tolle Parade verhindert, gelangte die Germania-Torfrau eines um das andere Mal in den Mittelpunkt des Geschehens. So hätte es in der 17. Minute den Ausgleich gegeben, wäre sie nicht noch mit dem Fuß an den Ball gekommen. Aus kurzer Entfernung zog eine plötzlich allein vor dem Tor frei zum Schuss gekommene Hallenserin ab. Es blieb aber beim 1:0.

 

Das zweite Spiel bestritten die Mädels gegen die erste Mannschaft des Magdeburger FFC. Diese kampfstarke und mit mehreren Landesauswahlspielerinnen besetzte Mannschaft machte das Spiel immer wieder schnell. Bereits in der ersten Minute ging das Team aus der Landeshauptstadt in Führung. Doch die Wernigeröderinnen hielten dagegen und verstanden es immer wieder die Laufwege zuzustellen und in die Pässe zu laufen. Doch  im Mittelfeld wurden die Mädels gestellt. Es war eine sehr gute Abwehrleistung und zunehmend fingen die Magdeburgerinnen an, aus der Disztanz ihr Glück zu suchen. So dauerte es bis zu 14. Minute, ehe Melina, die beste Magdeburgerin, mit einem Gewaltschuss aus rechte Position den Ball im langen Eck versenkte. Die Germaninnen kämpften aber weiter und boten ihre letzten Kräfte auf. Während die Partien der beiden Teams in den ersten drei Turnieren mit deutlichen Siegen für die Magdeburgerinnen endeten, schafften sie dieses Mal nur noch das 3:0. Besonders auffällige Spielerinnen für Germania waren in diesem Spiel Emely, Nele, Mali und Katrein sowie die Torfrau Angelina.

 

Das dritte und letzte Spiel der Meisaterschaft wollten die Mädels gegen die zweite Mannschaft des Magdeburger FFC gewinnen. Sie machten gleich deutlich, dass sie das Spiel zu bestimmen versuchten. Mit schnellen Ballgewinnen und  steilen Pässen in die Spitze brachen sie die Magdeburger Abwehr immer wieder auseinander. Nur an guten Abschlüssen mangelte es. Das schwülwarme Wetter forderte unterdessen von allen Mannschaften seinen Tribut. In der dritten Minute fasste sich Emely ein Herz und schoss aus gut 15 Metern auf das Tor. Der Ball senkte sich nach der Berührung der Lattenunterkante ins Netz. Ein sehenswerter Treffer! Die Mädels von Magdeburg beschränkten sích jetzt immer mehr auf die Verteidigung und machten die Mitte des Spielfeldes zu. Die Germania-Mädchen versuchten nun oft über die Flügel, die Abwehr auseinanderzuziehen. Das gelang hin und wieder, doch die Genauigkeit der Abschlüsse war nicht mehr gegeben. In der 12. Minute zog auf der rechten Seite Katrein wieder das Tempo an und beendete ihr Solo aus 10 Meter Entfernung von der rechten Seite mit dem entscheidenden 2:0.  Zwar konnten die Magdeburger Mädels das inkonsequente Verteidigen in der 18. Minute zum 2:1 nutzen, doch die Wernigeröder Mädels behielten mit 2:1 die Oberhand.

 

Es war wieder eine gute Turnierleistung und eine starke Saison der Mädels. Trotz weniger gemeinsamer Trainingseinheiten jeweils in Vorbereitung der Landesturniere sind sie zu einem guten Team zusammengewachsen. Die Mädels verstanden es auch immer wieder, sich auf anderen Positionen zu bewähren. So war es beim Finalturnier Eva, die als Mittelfeldspielerin die rechte Abwehrposition ausfüllen musste, was sie auch gut meisterte.

Nach dem Turnier verabschiedete sich Matze als bisheriger Trainer von den Mädels. Er bedankte sich für die tolle Einsatzbereitschaft, die wirklich guten Leistungen und betonte den ausgeprägten Teamgeist. Aufgefallen ist die Mannschaft bei den Turnieren durch ihr sportlich faires Verhalten, das mache ihn besonders stolz. Die Fair-Play-Spiele ohne Schiedsrichter sind für die Prägung des Sportsgedankens und des fairen Wettstreites eine gute Sache. Die Überlegungen des FSA, diese Spielführung wieder abzuschaffen, wäre sehr schade.

Aufstellung: Ernst (Tor), Beutel, Bögelsack, Enkelmann, Glaser, Kraus, Schormann und Stallmann

 

 

Abschlusstabelle

Platz Mannschaft Punkte Tore Diff.
1 Magdeburger FFC I 49 84 :  6 78
2 Germania Wernigerode 31 44 : 38 6
3 Hallescher FC 12 14 : 68 - 54
4 Magdeburger FFC II 3 6 :  18 - 12
5 Lok Aschersleben 3 4 : 23 - 19

 

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