Spielbetrieb Männer/Frauen

Anmeldung

Finde uns auf Facebook

 
 

B-Juniorinnen: Überzeugender Saisonstart

Mit einer hervorragenden Mannschaftsleistung sind die B-Mädchen in die neue Saison gestartet.  Es war das erste Spiel nach dem neuen Reglement des FSA. Auf Grund des verkleinerten Kaders meldete Germania eine sogenannte "Flex-Mannschaft", die im Neuner- oder Siebener-Norwegermodell antritt. Dabei bleibt die Spielfeldgröße (verkürztes Großfeld von Grundlinie bis gegenüberliegenden 16er) unverändert. Vor Beginn des Spieles gab es unterschiedliche Lesarten der Ausschreibung. So hatte der MDFFC nach Rücksprache mit dem FSA vier Ersatzspielerinnen aufgestellt. Der Staffelleiter und auch der Wernigeröder Trainer gingen davon aus, dass im Sinne der sportlichen Fairnes nur zwei Wechselspielerinnen zugelsassen sind. Die Magdeburger bewiesen trotz ihrer sportlichen Unterlegenheit sportliche Fairnes und verzichteten auf zwei der vier Wechselspielerinnen. Dieses besonders sportliche Verhalten wurde dem Staffelleiter gemeldet.

Wie schon in der letzten Saison haben die Mädels in der Landesliga mit einem 10:0 -Auswärtssieg einen furiosen Start hingelegt und der hätte noch weitaus höher ausfallen können. Allein in den ersten zwölf Minuten vergaben die Mädels sieben 100%ige Chancen. Entweder legten sie zuviel Kraft in den Schuss, schossen genau auf die Torfrau oder verfehlten beim Vorbeilegen des Balles an der Torfrau knapp das Tor. Doch der Druck auf das Tor der Magdeburger war enorm. Dem konnte die Abwehr nicht auf Dauer standhalten. In der 13. Minute erzielte Anneli das längst fällige 1:0. Sie wurde mit Amy durch einen Pass in die Spitze geschickt in Szene gesetzt.

Die Magdeburgerinnen versuchten sich immer wieder aus ihrer Hälfte zu befreien. Doch meistens waren die Pässe zu ungenau bzw. für unsere Abwehr zu durchsichtig, so dass viele Bälle gleich wieder bei den Germaninen landeten. In der 26. setzte sich Lotti auf der linken Seite durch. Die Torfrau konnte den Ball nicht kontrollieren und er ging durch ihre Beine ins Tor. Nun wurden die Wernigeröder Mädels noch offensiver. In der 30. Minute traf Amy von halb rechts zum 3:0 und krönte damit ihre bisherige Leistung. Die Verunsicherung der Magdeburgerinnen nahm zu, was sich an mehreren Situationen zeigte. In der 36. sahen die Zuschauer eine sehr schöne und schnelle Kombination, mit der die Magdeburger Abwehr ausgespielt wurde. Ein Zuspiel von Luisa gab Amy direkt an Anneli weiter, die ihrerseits mit einem gut getimten Pass in den Lauf von Lotti spielte. Lotti lief zunächst quer vor der Torfrau von links nach rechts und versenkte von dort den Ball zum 4:0. Die Magdeburger Abwehr kam gegen Ende der ersten Halbzeit deutlich ins Trudeln. In der 38. Minute bekamen sie den Ball nicht aus dem Strafraum und im vierten Nachschuss versenkte Jessi den Ball im Magdeburger Tor. Bereits eine Minute später spielte Amy die kurz vor der Strafraumline frei stehende Jessi an, die den Ball aus zentraler Position an die Lattenunterkannte ins Tor knallte. In der letzten Spielminute der ersten Halbzeit (40.) setzte sich Amy im Strafraum gegen vier Magdeburgerinnen durch und versenkte den Ball zum 7:0.

   

In der zweiten Halbzeit bekam die Wernigeröder Abwehr mehr zu tun. Das war angesichts der Spielfeldgröße und der Wärme nicht anders zu erwarten. Bei dem schnellen Spiel der ersten Hälfte waren die Kräfte doch schon sehr verbraucht. Doch die Abwehr spielte sehr aufmerksam. Pia, Lina und Lilly sowie Luisa vermieden es, überhastet in die Zweikämpfe zu gehen. Sehr oft verstanden sie es, sich die Gegnerinnen zunächst ausgucken und dann deren Aktionen durch kluges Zweikampfverhalten zu unterbinden. Das machte die Magdeburgerinnen zusätzlich nervöser und unentschlossener. Dennoch erspielten sie sich gute Chancen, aber Karo war als Torfrau trotz der geringen Beschäftigung immer auf dem Posten. Die Abwehr stand sehr hoch und vermochte es weiterhin offensiv eingestellt zu agieren. 

In der 44. Minute lief Jessi mit dem Ball bis zur gegnerischen Grundlinie durch und flankte auf den langen Pfosten. Da stand Amy und vollendete per Kopf. Warum der Schiri hier ein Abseits sah, kann nur daran liegen, dass er sich trotz seines sehr jungen Alters sich nur unwesentlich von der Mittellinie zu trennen vermochte. Interessanterweise gab es aber Anstoß. Das war eine der vielen unverständlichen Entscheidungen des Schiedsrichters.

So fiel das 8:0 vier Minuten später. Wieder war es Amy, die von Jessy mit einem Pass angespielt wurde. Das Spiel litt nun bedingt durch den kräfteverschleiß unter ungenaueren Zuspielen und Abschlüssen. Die Magdeburgerinnen hatten in dieser Phase so manche Chancen, auch Hochkaräter, die sie jedoch allesamt liegen ließen.

   

In der 75. Minute erreichte die Eingabe von Amy Lotti nicht, da eine Abwehrspielerin diese abwehrte. Doch der Versuch bescherte der Germania das 9:0. Drei Minuten vor Schluss standen die beiden Mädels wieder im Mittelpunkt des Spielgeschehens. Dieses Mal gab Lotti die Vorlage für Amy. Mit dem 10:0 war der Endstand hergestellt. Zum Verblüffen der Wernigeröder und Magdeburger Trainerteams kündigte der Schiedsrichter eine nachträgliche Korrektur des Ergebnisses an. Drei Toren seien Abseitsstellungen vorhergegangen, so dass er drei Tore abziehen werde. Trotz Widerspruch aller Trainer fertigte er auch so den Spielbericht an und gab diesen ohne Rücksprache frei. Die Korrektur wurde durch die spielleitende Stelle (FSA) bereits vorgenommen.

Die Mädchen bewiesen eine tolle mannschaftliche Geschlossenheit. Die Abwehr schaltete sich in den Angriff mit ein und wenn es brenzlig wurde, halfen die Mittelfeldspielerinnen und Stürmerinnen hinten aus. Die schnelle Verlagerung des Spieles auf die andere Spielhälfte und die langen Pässe zwangen die Magdeburgerinnen zu einem hohen Tempo. Alle Mädels zeigten höchste Leistungsbereitschaft und konnten ihr Leistungsniveau abrufen. Eine wirklich hervorragende Leistung, an der Trainer und die mitgereisten Eltern ihre Freude hatten. Mit der bewiesenen Stärke kann die Mannschaft in dieser Saison viel erreichen. Doch der Weg zu den möglichen Titeln ist noch weit. 

Aufstellung: Kube (Tor), Engel, Klein, Renz, Reulecke, Schmidt, Schock, Schulz und Vogel

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen