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Kein normaler Spieltag für die B-Juniorinnen

Am 08.09. fuhren die B-Mädchen unseres Vereins nach Halle zum 2. Spieltag der Landesmeisterschaft. Dort wartete der wohl schwerste Gegner in dieser Saison. Es kam aber vieles anders, der Fußball wurde an diesem Tag eher zur Nebensache so dass dieser Samstag wohl lange in Erinnerung bleiben wird. Die dort erlittene viel zu hohe Niederlage legte sich wie ein Schatten über diesen Tag.

Zunächst fuhr die Mannschaft fast geschlossen mit einem Bus und einem PKW in Wernigerode los. Die Baustellen verlängerten ein wenig die Fahrzeit, doch man war gut im Plan. Den kürzesten Weg nach der vorzeitigen Abfahrt von der A 14 dem Navi folgend, stand die Mannschaft dann unerwartet vor der Brachwitzer Fähre. Den Mädels kam die Fahrt mit dieser kleinen Fähre jedoch als kleine Abwechslung sehr gelegen und der Tross zog dann weiter über die Landstraße in Richtung Halle.



In Döhlau angekommen, gab es ein erstes Problem mit dem Mannschaftsbus. Ohne Vorzeichen ließen sich plötzlich die Gänge nicht mehr einschalten. Nachdem der Bus ca. 100 Meter im Leerlauf gerollt war, schien die Gangschaltung an der folgenden Kreuzung wieder in Ordnung zu sein. Dem war aber nicht so. Es kam ein stechender Geruch auf und trotz einem Tritt auf das Gaspedal bewegte sich der Bus keinen Zentimeter mehr. Neun Kilometer vor Halle saß das Team nun fest. Da eine Mutti mit einem Privat-PKW dabei war, hieß es nun die Mädels und die Ausrüstung mit mehreren Fahrten zum Spielort zu bringen. Eine andere Mutter erklärte sich bereit, die Betreuung der Mannschaft während des Spieles zu übernehmen. Eine andere Mutti konnte sogar einen Polizeibeamten überzeugen, dann die Ersatzspielerin und zwei weitere Begleiter der Mannschaft zum Spielort zu fahren. Überhaupt waren die Döhlauer vor Ort sehr hilfsbereit. Hierfür ist das Team diesen sehr dankbar. Zwei Männer halfen, den Kleinbus auf einen gegenüberliegenden Parkplatz zu schieben, andere gaben Informationen zur Örtlichkeit sowie möglichen Werkstätten.

Dem Trainer oblag es an diesem Tage nicht, seine Mannschaft zu betreuen. Er musste sich über den ADAC um den Abtransport des Mannschaftsbusses, dessen spätere Überführung nach Wernigerode sowie die Besorgung eines Leihwagens kümmern, damit alle Mädels nach dem Spiel auch wieder nach Hause gebracht werden konnten.

Der Trainer wurde über die Whatsapp-Gruppe über die Zwischenstände informiert. Als es nach nicht einmal 15 Minuten 2:0 für die Germaninnen stand, war er beruhigt und alles schien einen guten Verlauf zu nehmen. Doch die erfahrenen Hallenser-Mädels, von denen eine ganze Reihe bereits in der Frauenmannschaft spielt, konnten im Verlauf des Spieles mehr und mehre ihre körperliche Überlegenheit nutzen. Zur Halbzeit lagen die Wernigeröder Mädels schon 2:5 zurück.

   

In der zweiten Halbzeit machte sich dann der Umstand, dass die Hälfte der Mädchen angeschlagen ins Spiel ging, immer deutlicher bemerkbar. Durch zwei weitere schnelle Tore bereits 2:7 zurückliegend und den für die Hallenser leider schon fast typisch gewordenen unsportlichen Zwischenrufe aus dem Block der Eltern frustriert, ließ die Gegenwehr nach. Zum Schluss wurde es eine bittere 3:17 - Niederlage.

Aber das Ergebnis war letztlich zweitrangig. Die Hallenser Mädel haben, auch wenn das Ergebnis etwas zu hoch ausfiel, an diesem Tage besser gespielt. Der Sieg war verdient. Für das Germania-Team zählt aber, dass es vin der Lage war, trotz des Ausfalls des Busses, das Spiel abzusichern und mit den Eltern gemeinsam die dabei auftretenden Probleme zu lösen. Es gibt auch keinerlei Vorwürfe an die Mädels. Es gilt jetzt nach vorn zu schauen und sich auf die nächsten Spiele zu konzentrieren. Es bleibt eine tolle Mannschaft, die auch in dieser Saison nicht ohne Erfolge bleiben wird.

Aufstellung: Kube (Tor), Klein, Renz, Reulecke, Schmidt, Schock, Schulz, Stech und Vogel

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