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B-Juniorinnen: Die Kreisligaweste bleibt weiß

Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel sind der Germania-Mädels nun als einzige in der Kreisliga Nordharz ohne Punktverlust. In der acht Mannschaften starken Liga haben alle anderen Teams schon Punkte liegen gelassen. 
Und dazu gelang beim bisherigen Tabellenzweiten dem Vorjahreskreismeister, MTV Wolfenbüttel, auch noch ein zweistelliger Sieg. Ein Torverhältnis von 46:6 Toren nach drei Spielen spricht deutlich für die Offensivqualitäten des Teams.

Die Mannschaft fuhr mit großen Erwartungen zum Spiel. Naturrasenplätze gehören nicht unbedingt zu den Lieblingsplätzen unserer Mädels, doch aus den vergangenen zwei Jahren kannten die Mädels den Platz und hatten bisher hier auch noch kein Spiel verloren. Daher strahlten sie eine große Zuversicht aus. Dass die etatmäßigen Stürmer fehlten, machte ihnen keine Angst. Gerade die Schnelligkeit von Lotti, Amy und Luisa sollte das ausgleichen. Der kurzgeschnittene nasse Rasen ließ die Bälle im Spiel sehr schnell werden. Wer gewinnen wollte, musste sich vor allem darauf einstellen.

Wie schon gewohnt, dominierten die Mädels aus Wernigerode von Beginn an das Spiel. Die Wolfenbüttler Mädels agierten zunächst sehr vorsichtig und kamen selten aus ihrer Hälfte heraus. Unsere Mädels taten sich mit der Chancenverwertung schwer. Aus dem Nichts heraus, kamen die Heimmädels zu einer Konterchance, die dann die jüngste Spielerin auf dem Feld mit ihrer Schnelligkeit zum 1:0 nutzte. Doch mit Glück konnte Lotti bereits im Gegenzug aus einem Gewirr im Strafraum heraus den Ausgleich erzielen. Eigentlich hatte die Torfrau den Ball schon sicher, doch sie rutschte bei dem nassen Untergrund mit dem Ball in der Hand ins Tor. 

Die Freude währte für die Mädels aber nicht lang, denn eine weitere Minute später war es wieder ein Konter durch die Mitte, der nicht energisch genug unterbunden wurde und zum erneuten Führungstreffer führte. Unsere Mädchen schienen ein wenig verunsichert und brauchten einige Zeit, um zu ihrem Spiel zurückzufinden. Nach einer schönen Aktion von Amy und Lotti kam Luisa in der 26. Minute in eine gute Schußposition und setzte den Ball per Flachschuss nahezu unhaltbar in die rechte untere Ecke ins Netz. Zum zweiten Male hatten die Mädchen ausgeglichen. 

Jetzt blieben die Wernigeröder Mädels am Drücker und in der 34. Minute erhöhte Amy in einer schönen Einzelaktion auf 3:2. Nach Zuspiel von Lotti ließ sie erst drei Abwehrspielerinnen aussteigen und verlud dann noch die Torfrau. Erstmals ging die Germania in Führung, die Luisa mit einem straffen Schuß in der 39. Minute auf 4:2 ausbaute.

    

Die zweite Halbzeit hätte nicht besser beginnen können. Vom Anpfiff bis zum nächsten Tor für unsere Mädels  dauerte es nicht einmal 35 Sekunden und Amy erhöhte auf 5:2. Schon an der Aufstellung, mit der die Heimmannschaft das Spiel in der zweiten Hälfte anging, konnte man erkennen, dass die Wolfenbüttlerinnen das Spielgeschehen noch einmal drehen wollten. Der schnelle Treffer war da ein deutlicher Dämpfer. Durch die Häufung der Angriffe auf unser Tor, taten sich jetzt immer mehr Lücken für Amy, Lotti und Luisa auf, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Es gab in dieser Situation, wie bereits auch in der ersten Spielhälfte eine nicht so souveräne Leistung des Schiris. In der ersten Hälfte ahndete er eine Notbremse der Wolfenbüttler Abwehr an Luisa nicht, in der 57. Minute blieb es eine Abwehrspielerin aus Wolfenbüttel stehen und drehte sich mit der Schulter in Amys Laufrichtung, die den Ball bereits an der Spielerin vorbeigeschlenzt hatte. Der Schiedsrichter entschied auf Offensivfoul und Wolfenbüttel erhielt den Freistoß. Durch diese und weitere Aktionen des Schiris waren die Mädchen aufgebracht, aber besannen sich schnell auf sportliche Antworten. In der 60. und 63. Minute erhöhte Luisa auf 6 bzw. 7:2.

    

In der Abwehr wurden die Mädchen in der Folge etwas leichtsinniger. Man muss ihnen aber auch zu Gute halten, dass, während der MTV Wolfenbüttel ständig wechseln konnte, hier die Wernigeröderinnen alle durchgespielt haben, da es keine großartigen Wechseloptionen gab. Fine, die noch tags zuvor ein Turnier mit den C-Mädchen zu bestreiten hatte, war selbst angeschlagen und nur für den Fall eines verletzungsbedingten WQechsels auf der Bank. Das 7:3 in der 64. Minute entsprang aus einer klaren Abseitsposition, die der Schiedsrichter mit freiem Blick auf die Spielsituation eigentlich nicht übersehen konnte. Zwei Minuten später schlug die Germania zurück und erhöhte auf 8:3.

    

In der 72. Spielminute kam es wieder zu einem der Konter, bei dem jedoch erneut eine deutliche Abseitsposition vorlag. Wieder kam Wolfenbüttel auf vier Tore heran. In der 78. Minute nutzte Amy einen weiten Ball und setzte sich auf der rechten Seite durch. Ihrem dritten Treffer im Spiel zum Spielstand von 9:4 folgte unmittelbar vor dem Abpfiff mit einem Straffen Schuß von Luisa das Tor zum 10:4.

Das Spiel war ein völlig anderes, als das noch vor einer Woche gegen den TSV Leuna. Die Trainer lobten die Mädel für das gute mannschaftliche Spiel, welches streckenweise sehr schön anzusehen war. Es waren dieses Mal nicht die Einzelaktionen sondern gute Ballstaffetten und auch ein breit aufgefächertes Spiel, dass es den Mädels aus Wolfenbüttel schwer machte, zu verteidigen. Es war von beiden Seiten ein laufintensives Spiel, bei dem einmal mehr unsere Mädels ihre physischen Stärken ausspielen konnten.In der nächsten Woche kommt es dann in Braunschweig bei der Eintracht darauf an, an diese Leistung anzuknüpfen. Erwartet wird beim Tabellenführer ein Fight auf Augenhöhe.

Austellung: Kube (Tor), Geucke, Klein, Renz, Schmidt, Schock, Schulz und Vogel

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