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B-Juniorinnen erreichen zum dritten Mal des Kreispokalfinale

Die B-Mädchen von Germania Wernigerode haben mit einer starken und mannschaftlich geschlossenen Leistung zum dritten Mal nacheinander das Kreispokalfinale erreicht. Damit war nicht unbedingt zu rechnen. Schon gar nicht mit diesem deutlichen Sieg; haben doch mit der erkrankten Abwehrchefin Pia sowie und der verletzten Mittelfeldspielerin Amy zwei wichtige Spielerinnen gefehlt. Das gegnerische Team der JSG Salzgitter Nord hatte noch im letzten Jahr die Liga beherrscht und war dem Blatt nach als derzeitige Tabellenzweite als Favorit in dieses Spiel gegangen. Die Germania-Mädchen gingen nicht nur engagierter in das Spiel, sondern waren den Gästen in allen Belangen überlegen.  Sie waren zweikampfstärker und Gedanken schneller, leisteten ein viel größeres Laufpensum und agierten mannschaftlich geschlossener.

Schon in den Anfangsminuten gelang es den Mädels das Spiel zu bestimmen und zwingende Chancen zu kreieren, aber noch fehlte die Genauigkeit im Abschluss. Lotti, Lucy und Tine spielten gut zusammen und ließen die Abwehr der Mädels aus Salzgitter ein um das andere Mal schlecht aussehen. Abwechselnd von der rechten und der linken Seite kamen immer wieder die flachen Bälle entweder zentral vor das Tor oder im Rücken der Abwehr in die Mitte. Bereits hier konnte sich die Gästekeeperin mehrfach auszeichnen. In der 9. Minute war sie dann jedoch chancenlos, als Lotti nach einem Pass von Tine zum längst fälligen 1:0 einnetzen konnte.
Im Angesicht des Rückstandes vermehrten die Mädels der JSG ihre Angriffsbemühungen.  Dilara Sahan und später Sophie Muschellak versuchten in Einzelaktionen und nur ab und zu mit Unterstützung weiterer Spielerinnen sich durchzusetzen. Doch unserer Abwehr mit Luisa, Lina und Lilly gelang es immer wieder entscheidend zu stören. Es kam auch zu Situationen, in denen es den Gäste-Mädchen gelang, die Abwehr zu überlaufen. Hier kamen dann die drei anderen Mädchen, Lucy, Tine und Lotti durch ihre Schnelligkeit rechtzeitig hinzu und klärten die Situation.

   

In der 19. Minute spielten die Germaninnen aus einer solchen Situation einen Konter hervorragend aus. Lina konnte den Ball erobern, spielte die zentral stehende Fine an, die wiederum den Ball sofort an der viel zu hoch stehenden gegnerischen Abwehr vorbei steil auf die rechte Seite weiterlenkte, an der Lucy bereits gestartet war. Mit ihrer Schnelligkeit verschaffte sie sich freie Bahn zum Tor und ließ der Torfrau von Salzgitter keine Chance. Und schon zwei Minuten später musste sie erneut hinter sich greifen. Tine nutzte ein Zuspiel von Lucy und schlenzte den Ball platziert in die rechte kurze Ecke.
In der 30. Minute spielte Fine erneut einen klugen steilen Pass, dieses Mal in die Mitte, den Lucy mitnahm und zum 4:0 nutzte. Und letztlich belohnte sich Fine mit dem 5:0 für ihre sehr gute Leistung, nachdem sie noch Minuten zuvor am Torpfosten gescheitert war, der für die Torfrau rettete. Lottis präzise von rechts halbhoch hereingeschlagene Flanke brachte sie aus zwei Metern Entfernung im Tor unter. Mit dem 5:0 ging es dann auch in die Pause.

   

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sah es kurz so aus, als wollten die Mädels aus Salzgitter noch einen Aufholversuch starten. Jetzt schalte4ten sich fast alle Mädels des Gäste-Teams in die Angriffssituation ein. Es wurde nun für unsere Abwehr etwas ungemütlicher, so dass selbst Lotti, Lucy und Tine nun sich mit in die Abwehr einmischten. Mehrfach konnte sich Karo im Tor auszeichnen. Doch schon in der 44. Minute wurde der JSG-Mannschaft die Offensivausrichtung zum Verhängnis. Ein schneller Gegenangriff der Wernigeröder konnte nur noch zur Ecke geklärt werden. Lucy spielte den Ball kurz auf Tine, bekam diesen zurück und versenkte ihn aus kurzer Distanz ins lange Eck. Eine Minute später versuchte eine Abwehrspielerin einen Befreiungsschlag. Der Ball prallte von Tine Rücken ab und Lotti reagierte am schnellsten und erzielte das 7:0. Spätestens jetzt hatten die Angriffsaktionen auf das Wernigeröder Tor Seltenheitswert. Dennoch Karo mit drei Klasse-Aktionen eingreifen, um einen Gegentreffer bei Fernschüssen zu verhindern.  Mit den folgenden vier Treffern innerhalb von sechs Minuten (Tine 52. und 58., Lucy 55. und Lotti 57.) gingen die Köpfe der sieggewohnten Mädels immer tiefer.

   

In der 65. Minute zeigten die Germaninnen, dass das Tore schießen auch schneller geht. Karo machte einen hohen und weiten Abschlag vom Tor, den Lotti aus 15 Metern Entfernung zum Tor über die herauseilende Torfrau hob und im Tor versenkte. Das Spiel war längst ein Spiel auf nur ein Tor. Unseren Mädels gelang es immer wieder mit schnellem Passspiel durch die Abwehrformation der Gäste durchzuspielen. So war es auch in der 71. Minute, als Tine und Lucy mit doppeltem Doppelpass bis vor das Tor kamen und Lucy sich die Ecke des Tores aussuchen konnte. Zwei Minuten später erzielte Luisa mit dem 14:0 den letzten Treffer des Spiels. Auch sie hatte viel Platz und wurde nicht wirklich bedrängt.

   

Es war eines der besten, wenn nicht gar das beste Spiel der Saison. Jedes der Germania – Mädchen hat seine Leistung abgerufen. Das Mannschaftsspiel war kompakt und hatte viele kreative Momente. Es wurde, wenn es darauf ankam, sehr gut auch nach hinten gespielt. Besonders das schnelle Umschalten von der Verteidigung in den Angriff stellte die Mädels aus Niedersachsen vor arge Probleme, deren sporadisch vorgetragenen Angriffe oft im Mittelfeld gestoppt wurden. Niemand hatte vorher mit einem solchen Ergebnis gerechnet, welches aber auch durch die überraschend schwache JSG begünstigt wurde, die sich in der zweiten Halbzeit dann völlig aufzugeben schien. Mit diesem hohen Sieg hat das Team nicht nur seinen Anspruch auf den Pokalsieg angemeldet, sondern ein Ausrufezeichen in Richtig der JSG für das Meisterschaftspunkspiel in 14 Tagen gesetzt.

Aufstellung: Kube (Tor), Geucke, Helmstedt, Klein, Linde, Renz, Schmidt und Schulz

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