B-Mädchen schaffen das Triple

Auch in diesem Jahr standen die B-Juniorinnen im Kreispokalfinale, welchen am 30.6. bei extremen Temperaturen in Lutter a. Bbg. ausgetragen wurden. Da die Temperatur an diesem Tage die 35° C – Marke überschritt, wurden pro Halbzeit zwei Erfrischungspausen vereinbart.
Die Germania konnte im Pokalfight gegen die Eintracht aus Braunschweig auf ihre Bestbesetzung zurückgreifen. Bedingt durch die Witterungsverhältnisse war schnell klar, dass diejenige Mannschaft den Pokal erringen kann, die über die größeren physischen Reserven verfügen würde. So entschied sich der Trainer, in regelmäßigen Abständen den Offensivbereich zu wechseln. Damit sollte es gelingen, den Druck hoch zu halten. Wie sich nachher im Spielverlauf zeigte, ging die Taktik auf.

     

Zunächst gab es keine Mannschaft, der es gelang, die Spielregie zu übernehmen. Es schien sehr ausgeglichen zu sein. Die Angriffe der Wernigeröderinnen wurden dann zahlreicher und druckvoller. Nach einem Eckball landete der Ball aus einem Gewühl im Strafraum plötzlich an die Lattenunterkannte, aber nicht im Tor. Auch die zwei Nachschüsse führten nicht zum erwünschten Erfolg.
Die Eintracht versuchte über schnelle Konter zum Erfolg zu kommen. Kurz vor der Pause erzielte dann Lucy das längst fällige und erlösende 1:0. Es sah zunächst so aus, als habe die Torfrau den Ball sicher in den Händen, aber dann rutschte er ihr doch durch. Mit diesem knappen Vorsprung ging es in die Pause.

     

Schon in den ersten Minuten nach der Pause zeigten sich die konditionellen und Geschwindigkeitsvorteile unserer Mädels. Immer wieder gelang es Tine, Lucy, Amy und Lotti sich durchzuspielen. Noch stand bei den Abschlüssen Ihnen das Glück nicht zur Seite. Die nun höher stehende Abwehr mit Pia, Lina, Luisa und Lilly ermöglichte immer wieder das schnelle Umkehrspiel. In der 48. Minute fing Pia kurz hinter der Mittellinie eine Angriffsbemühung der Braunschweigerinnen ab, ging mit dem Ball in die gegnerische und spielte Amy in der Spitze stehend an. Diese legte den Ball an der Abwehrspielerin rechts vorbei und zog kurzentschlossen ab. Dieses 2:0 war zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig. In dieser Phase drückte unsere Team immer wieder aufs Tor während die Braunschweigerinnen auf Kontermöglichkeiten warteten, um durch schnelle Angriffe den Ausgleich zu erreichen. Hier war Karo einige Male im Tor gefordert und konnte sich dabei als sicherer Rückhalt des Teams beweisen.

Die Wernigeröderinnen ließen nun nicht nach und störten die Braunschweigerinnen schon ab dem Braunschweiger Strafraum. Der Versuch, die Bälle hinten herum zu spielen, um so Ruhe ins Spiel zu bekommen, wurde für die gegnerische Mannschaft zunehmend zum Risiko. Immer öfter gelang es Germaninnen, den Ball abzufangen und so neue Gefahren für die Abwehr Braunschweigs zu erzeugen. Dieser Druck führte dann auch schließlich in der 56. Minute zum Fehlpass der Braunschweiger Torfrau, den sich Lotti erlief. Sie ließ sich nicht zweimal bitten und schoss zum vorentscheidenden 3:0 ein.

     

In der 64. Minute war die Abwehr kurz unsortiert und bekam nach einem Eckball den Ball nicht aus dem Strafraum und es stand 3:1. Es war nun zu befürchten, dass die Braunschweigerinnen noch einmal Mut schöpfen könnten. Aus dem Meisterschaftsspiel war bekannt, wie stark die Mädels kämpfen können, wenn sie erst einmal wieder herankommen. Doch die Witterungsverhältnisse und der Physische Zustand der Mädels aus der Löwenstadt ließ da nichts zu.

     

Natürlich merkte man auch unseren Mädels die Strapazen des Spieles unter diesen Witterungsbedingungen an. Doch wenn sie das Spieltempo verschärften, konnten die meisten Braunschweigerinnen nicht mehr mithalten und es kam nun auch häufiger zu Spielunterbrechungen. Zum Ende des Spieles, in der 77. und 80. Minute machte Amy dann den Sieg mit ihrem zweiten und dritten Treffer im Spiel perfekt.


Es war eine großartige kämpferische und mannschaftlich geschlossene Leistung, die diesen Sieg ermöglichte. Die Mädels waren bereit, bis an die physischen Grenzen zu gehen. Sie haben in dieser Hitzeschlacht bravurös bestanden und einmal mehr bewiesen, dass sie in dieser Saison in der Kreisliga zu Recht die Nummer 1 waren. Der Pokalgewinn bedeutete nach dem Hallenkreismeistertitel und dem Titel draußen zugleich den Gewinn des Triple im Nordharzkreis.



Aufstellung: Kube (Tor), Helmstedt, Klein, Linde, Renz, Schmidt, Schock, Schulz und Vogel
 

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