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B-Mädchen sind im Bezirkspokal eine Runde weiter

Das erste Pflichtspiel der neuen Saison hatten die unsere B-Mädels bei der JSG Goslar zu bestreiten. Außerhalb der Meisterschaft ging es darum, im Bezirkspokal die zweite Runde erreichen. In diesem Wettweberb, dem Bezirkspokal Braunschweig sind insgesamt 32 Teams gestartet. Damit ist es der zahlenmäßig stärkste Wettbewerb und es wird abzuwarten bleiben, wie weit die Mädels kommen. Pokal ist auch immer eine kleine Glücksfrage bzgl. der Auslosung des Gegners und eine Frage des Kopfes, einen vermeintlich schwächeren Gegner nicht zu unterschätzen.

        

In der ersten Runde trafen die Mädels auf eine ihnen bekannte Mannschaft der eigenen Kreisliga. Die Favoritenrolle lag eindeutig bei der Germania und dieser wurden unsere Mädels von Anfang an gerecht. Bereits in der ersten Minute erzielte Luisa nach Vorarbeit von Amy den Führungstreffer. Dem Spiel, das sich nahezu in der Spielhälfte der Gastgeberinnen abspielte, fehlte es seitens der Wernigeröderinnen noch an der gewohnten Präzession. Man merkte schon, dass das in der letzten Saison gute Zusammenspiel noch nicht so passte. Auch war hin und wieder die Brechstange zu spüren. In der 5. Minute erhöhte Amy auf 2:0. Lilly spielte den Ball aus dem Mittelfeld auf die linke Seite auf Lotti, die dann in die Mitte auf Amy ablegte. Die Goslarerinnen versuchten für unsere Mädels die Räume immer wieder eng zu machen. Da unsere Mädels das Spiel nicht entsprechend in die Spielfeldbreite auseinanderzogen, wurden bei versuchten Torschüssen nicht selten die Goslarer Spielerinnen angeschossen. Ein Steiler Pass von der Mittellinie zentral in die Spitze von Pia konnte sich Amy mühelos erlaufen und schloss in der 13. Minute mit dem 3:0 ab. Dass Amy an diesem Tag in guter Spiellaune war, konnte man zwei Minuten später erleben. Sie nahm beim Einwurf von Luisa den Ball mit dem Körper an und ließ nacheinander auf engem Raum drei Abwehrspielerinnen mit zwei Lupfer und einem Hackentrick aussteigen, bevor sie das 4:0 markierte. Dann setzte eine Phase der vergebenen Chancen ein. In den letzten 25 Minuten der ersten Halbzeit schafften es die Mädels trotz absoluter Feldüberlegenheit und unzähliger Chancen nicht, einen weiteren Treffer zu erzielen. Teilweise lag es aber auch daran, dass sich die Mädels zu sehr auf die Zweikämpfe einließen und dabei auch öfter unsauber attackiert wurden.

        

Der Beginn der zweiten Halbzeit zeigte, dass es auch anders geht. Unmittelbar nach Wiederanpfiff krönte Lotti einen schönen Spielzug, doppelter Doppelpass mit Lina mit dem 5:0. Zwei Minuten später (43. Minute) setzte sich Luisa zentral durch und erhöhte auf 6:0. Die Mädchen spielten jetzt auch mehr über die Seiten. In eine scharf von rechts hereingegebene Flanke von Amy lief eine Abwehrspielerin der Goslarer Mädels rein. Der Ball ging unhaltbar ins lange Eck und so stand es nach 45 Minuten 7:0 für die Wernigeröderinnen. Wieder zwei Minuten später überlupfte Amy drei Abwehrspielerinnen der Gastgeberinnen hintereinander und traf zum 8:0. Gerade bei dieser Aktion zeigte sich der Respekt der Goslarer Mädels vor Amy hatten, die, einmal im Lauf, nicht aufzuhalten war. 

Die Germaniamädels ließen es jetzt etwas ruhiger angehen, was aber nicht immer ungefährlich war. Ungenauigkeiten im Passspiel im Mittelfeldbereich boten den Gastgeberinnen Chancen für Gegenangriffe, die doch sofort wieder abgefangen werden konnten.  Das Powerplay auf das Gastgebertor blieb auf Grund der Chancenverwertung für 13 Minuten ohne Torerfolg.
Dann kam es dann zum Doppelschlag; Lina (60.) und Lotti (61) erhöhten für die Germania weiter. In der 68., 70. und 73. Minute wartete Amy noch einmal mit einem Dreierpack auf, wobei das Tor in der 73. Minute ein verwandelter Strafstoß war. Zwei Abwehrspielerinnen traten Lotti beim direkten Zug aufs Tor in die Füße und verhinderten nur dadurch den Torschuss. In der 76. Minute setzte Luisa mit dem 14:0 den Schlusspunkt.

        

Insgesamt kann man mit dem deutlichen Erfolg zufrieden sein. Es ist natürlich bei solch deutlichen Spielverläufen schwierig, die Konzentration hochzuhalten und das Mannschaftsspiel zu profilieren. Die Einsatzbereitschaft aller Mädels war sehr gut. Pia, Lilly und Lina haben sich in der Abwehr gut abgestimmt und auch Karo als Torfrau ins Spiel einbezogen. Vorn hat es bei der Germania auch gepasst; Amy, Lotti, Luisa und Celine haben versucht mit stetigen Tempoverschärfungen bei Ballbesitz Chancen zu kreieren. Verbessert werden muss das Passspiel und der Torabschluss. Wir sind am Anfang der Saison und haben Zeit, hier uns weiter zu stärken.

Aufstellung: Kube (Tor), Geuke, Klein, Krannich, Renz, Schmidt, Schock, Schulz und Vogel

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