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B-Juniorinnen übernehmen Tabellenspitze

Mit dem zweiten Sieg im zweiten Spiel übernahmen die B-Mädchen von Germania Wernigerode die Tabellenspitze in der Landesmeisterschaft. Leider hat der Landesmeister nicht mehr den Stellenwert, wie früher einmal, da nur noch drei Vereine hier Mannschaften gemeldet haben. Doch es sind die Vereine, die früher immer zu den stärksten gehört haben.

Mit einem wichtigen 4:2-Sieg aus dem Spiel gegen den Halleschen FC reisten die Mädels selbstbewusst zum MDFFC. Die Wernigeröderinnen konnten nahezu auf ihre Bestbesetzung zurückgreifen. Da auch das Wetter mitspielte, waren gute Voraussetzungen gegeben. Nachdem das Spiel bereits bis zum Donnerstag noch abgesetzt war, holperte es ein bisschen in der Vorbereitung. Dies traf aber auch auf die Gastgebermannschaft zu. Im Ergebnis dessen spielten die Mädels in der Stärke von 8+1 auf normalem Großfeld. Über 2 mal 40 Minuten war das eine Herausforderung.

Die Germaninnen taten sich zunächst schwer. Man merkte ihnen an, dass das Zusammenspiel nicht so harmonisch wie sonst war. Abstimmungsprobleme im Mittelfeld führten zu unnötigen Ballverlusten. Letztlich traten wieder viele Einzelaktionen in den Vordergrund. Ab der 15. Minute übernahmen dann die Harzerinnen das Spielgeschehen. Aber immer wieder machten sie es vorn zu eng und die Spielverlagerung auf die linke Seite fehlte zu oft.


In der 23. Minute haben sie die Mädels dann für Ihren Einsatz belohnen können. Dabei zeigten sie, dass sie durchaus schnellen Fußball spielen können. Nele spielte aus dem Mittelfeld einen flachen Pass steil in die Spitze, den Amy erlief und den Ball dann zwischen der Abwehr und der herausgeeilten Torfrau verbeispitzelte, die Torfrau umspielte und dann gekonnt einnetzte. Wie sehr dieser Befreiungsschlag zunächst wirkte, zeigte sich eine Minute später, als Luisa, ebenfalls von Nele bedient, fast den vorherhgehenden Angriffszug kopierte und zum 2:0 vollendete.

   


Dann verflachte das Spiel wieder ein wenig. Der bis dahin fehlerfrei und sehr aufmerksame Schiedsrichter ließ sich davon wohl auch ein wenig anstecken. In der 32. Minute ging eine Magdeburger Spielerin etwas ungestüm in den Zweikampf und traf die Ball führende Lotti mit dem Ellbogen am Kehlkopf. Der Schiedsrichter stand etwa 1 ½ Meter vom Geschehen entfernt und blickte auch in die Richtung. Den „Wirkungstreffer“ hätte er am Wegknicken Lottis bemerken müssen.


In der 32. Minute kam es zu zwei Ballverlusten, die eine Magdeburger Spielerin dankend zum Anschlusstreffer nutzte. Nun war es wichtig, wenigstens die Führung mit in die Halbzeit zu nehmen. Doch in der 38. Minute lief Amy mit dem Ball aus der eigenen Hälfte in Richtung gegnerischen Strafraum. Da sie nicht energisch gestört wurde, entschloss sie sich durchzulaufen und konnte dann von der Strafraumgrenze das 3:1 erzielen. Dabei schürzte sie eine Abwehrspielerin, so dass die Torfrau des MDFFC den Ball zu spät sah und nicht mehr herankam.

   
In der Halbzeitpause gab es dann Einiges zu bereden, was nicht so richtig lief. In der zweiten Hälfte sollte es nun besser laufen. Die Germaninnen drückten dem Spiel durchaus ihren Stempel auf und hatten viel mehr Ballbesitz. Aber Torgefahr gab es nur ab und zu und dann wurden die Chancen vergeben. Die Magdeburgerinnen, die nie aufsteckten, konnten dann einen Freistoß 25 Meter vom Tor entfernt nutzen. Ein in den Strafraum gespielter Ball erreichte eine hereinlaufende Spielerin, die nicht energisch am Torschuss mehr gehindert wurde. Das 3:2 weckte die Wernigeröder Mädchen, die nun wieder zielstrebiger das Magdeburger Tor anliefen. Luisa, Amy, Lotti und Nele versuchten sich immer wieder, doch wie schon beim Spiel in Halle gingen die Bälle immer wieder knapp am Tor vorbei und direkt auf die Torfrau. Doch auf Dauer konnten die Magdeburger Mädels nicht Stand halten. In der 74. Minute schickte Amy dann Nele einen Pass in den Strafraum, die sich die Chance zu ihrem ersten Treffer in dieser Saison nicht nehmen ließ, wobei Lotti den in das Tor rollenden Ball gegen eine Abwehrspielerin Magdeburg abdeckte.

Eine besonders unschöne und ebenfalls gelbwürdige Aktion gab es dann noch zwei Minuten später. Nele, noch weit in der eigenen Hälfte agierend wurde von einer Magdeburger Spielerin von hinten brutal umgerammt. Die Aktion der Spielerin ging nicht gegen den Ball. An den konnte sie gar nicht ran kommen. Unverständlich, dass hier der Schiedsrichter nicht energischer reagiert hat. Nele musste mit blutenden Knien vom Feld geholt werden.

   

Es war eines der schwächeren Spiele des Wernigeröder Teams. Es zeigten sich zu viele technische Schwächen und Probleme in der Absprache, wie man dies bei den Mädels schon lange nicht mehr gesehen hat. Die Einsatzbereitschaft und die Lauffreudigkeit hat bei allen Mädels gestimmt. Die Abwehr, von Pia über die meiste Zeit sehr gut organisiert, ließ wenig Chancen für die Magdeburgerinnen zu. Auch die Versuche, die Abwehr unserer Mädels über die Außen zu überlaufen, ließen Lina und Lilly immer wieder scheitern. Karo stand im Tor sicher, bei den beiden Gegentoren war sie chancenlos. Fine, mehrfach und immer auf anderen Positionen eingesetzt, hat ihre Sache ebenfalls ordentlich gemeistert und wäre fast zu ihrem ersten Tor gekommen. Natalie gab in der Mannschaft ihr Debüt und hat sich gut ins Team eingefügt.

Wichtig ist unterm Strich der Gewinn der drei Punkte. Unsere Mädels sind damit nicht nur Herbst-meister sondern haben eine komfortable Situation für die Rückspiele im April und im Juni, beide dann auf dem heimischen Kunstrasen. In den nächsten Wochen bis zum 2. Advent stehen nun noch sieben Spiele in der Kreisliga und das Achtelfinale im Bezirkspokal an. Wie im letzten Jahr sind durch die Landesmeisterschaftsspiele geplante Spiele im Kreis verlegt worden, so dass gegenwärtig ein Rückstand von bis zu zwei Spieltagen besteht.

Aufstellung: Kube (Tor), Geuke, Glaser, Klein, Renz, Rönnecke, Schmidt, Schock, Schulz und Vogel

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