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B-Juniorinnen mit hohem Auswärtssieg

Die B-Mädchen von Germania Wernigerode haben auch im vierten Spiel letztlich überzeugen können und mit einem hohen Auswärtssieg etwas für die Torbilanz tun können. Danach sah es aber zu Beginn des Spieles gar nicht aus. Auch wenn bereits nach 31 Sekunden der Ball nach Schuss von Celina das erste Mal an die Latte klatschte, lief es anfangs gar nicht so gut. Schlechte Ballannahmen, zu weit vorgelegte Bälle und ungenaue Pässe störten immer wieder den Spielaufbau und führten zu Ballverlusten. Jedoch kämpften die Mädels von Anfang an als Team und den Ball, den die eine verlor, holte die andere schnell wieder.

In der 7. Minute fiel das erste Tor. Lotti schoss von links außen auf das Tor. Die Torhüterin der Heimmannschaft musste prallen lassen und Amy war mit dem 1:0 zur Stelle. Nun nahm das Spiel langsam Tempo auf, aber es funktionierte noch immer nicht alles so wie gewohnt bei der Germania. Nach neun Minuten hätte es einen Strafstoß geben müssen. Einen Pass von Amy versuchte Lotti zu erlaufen. Die Torfrau erreichte mit ihrer Grätsche den Ball nicht mehr, aber Lottis Beine. In der 11. Minute schoss dann Amy auf das Tor. Wieder konnte die Torfrau den Ball nicht festmachen. Luisa nutzte ihre Chance 2:0. Mit dem 3:0. Ein sehr schöner Treffer wurde in der 18. Minute herausgespielt. Amy, die auf der rechten Seite komplett frei stand, wurde von Celina mit einer hohen und präzisen Flanke bedient. Sie ließ sich nicht zweimal bitten und erhöhte auf 3:0, später, in der 29. Minute, nach Pass von Lotti von der linken Seite zum 4:0.

     

Die Mannschaft war vielleicht ein bisschen zu offensiv ausgerichtet und stimmte sich in der 31. Minute nicht so richtig ab, so kamen die Cremlinger Mädels aus dem Nichts heraus zum Ehrentreffer. Mehr wurde es an diesem Tage für diese Mädels nicht mehr. Im Gegenteil, jetzt begannen die Wernigeröderinnen ihr Spiel. Schon in der 32. Minute erzielte Lotti nach Pass von Amy den nächsten Treffer. Diesen wertete der Schiedsrichter, warum auch immer, als Eigentor der Torfrau. Dies war in der 32. Minute. In den letzten acht Minuten der ersten Halbzeit fielen weitere sechs Tore durch CLotti (2), Amy (2) und Lina (1). Dabei wirkte das Heimteam völlig unsortiert. Mit dem 10:1 ging es in die Halbzeit.

     

Die zweite Halbzeit begann, wie die erste aufhörte. Die Wernigeröderinnen setzten sich in der Cremlinger Hälfte fest. Nach nicht einmal einer Minute schlug der Ball wieder im Tor ein. Lottis Schuss konnte die Torfrau Cremlingens nicht richtig halten und Amy setzte den Nachschuss ins Netz. Dann kam die Zeit von Luisa.  Den von Lotti getretenen Eckball in der 47. Minute verwandelte sie per Kopf zum 12:1 und bereits eine Minute machte sie einen Flachschuss platziert ins rechte Eck zum 13:1. Lotti, die bis dahin an diesem Tag nicht durch viele Torschüsse, sondern Torvorlagen überzeugte, erzielte das 14. Tor der Germania. Im Abstand von je drei bis vier Minuten legten die Germaninnen zwischen der 54. und 67. Minute weitere fünf Tore (Amy 2, Luisa 2 und Celina 1) nach. Zweimal war auch wieder Lotti die Vorlagengeberin. Und auch am 20. Tor in der 75. Minute war Lotti beteiligt. Ihre Ecke verwandelte Luisa per Fuß. Das war noch nicht alles. Bis zum Spielende schraubten Amy mit 2 und Lotti mit einem weiteren Treffer das Ergebnis auf 23:1 hoch. Es gab noch einmal eine strafstoßwürdige Situation. Amy lief allein auf die Torfrau zu, umspielte diese und wurde dann durch Fußkontakt von der Torfrau außer Tritt gebracht.

     

Es war ein völlig ungefährdeter Sieg, der in der Höhe nach den ersten zehn Minuten so nicht zu erwarten war und dennoch hätte noch viel höher ausfallen können. Den Mädels aus Cremlingen ließ man kaum Chancen. Die Abwehr stand sicher. Melina, die Pia an diesem Tag als Abwehrchefin vertreten hat, eine sehr gute Leistung gezeigt und mit Lilly und Celina und Josephine einen sicheren Part gespielt. Die Abwehr hat dabei sich immer weiter Richtung Mitteilinie verschoben und so eine für die Cremlinger Mädels nahezu undurchdringliche Mauer aufgebaut, die in den wenigen notwendigen Fällen auch wieder ohne die Ordnung zu verlieren, zurückgeschoben hat. Dadurch war Karo als Torfrau weniger gefordert. Des Öftern konnte sie weit geschlagene Bälle aufnehmen und ansonsten in die Abwehrarbeit nach zugespielten Rückpässen einbezogen werden.
Wenn das Passspiel noch genauer wird und bei den Ballannahmen die Bälle schneller unter Kontrolle kommen, ist die Mannschaft eigentlich nicht zu schlagen. Das Spiel im Angriff war in Cremlingen variabel und hatte nur wenige Einzelaktionen.
Besonders vielversprechend an diesem Tage war das Zusammenspiel im Sturm. Links war Charlotte mit 5 Toren und 8 Vorlagen, rechts Amy mit 10 Toren und 5 Vorlagen sowie in der Mitte Luisa mit 6 Toren und 1 Vorlage ein torhungriger Sturm, der zum Ende des Spieles hin immer effektiver wurde. Das Team hat jetzt in der Meisterschaft das beste Torverhältnis und liegt auch auf Grund der weniger bestrittenen Spiele „nur“ auf Platz 3.

Aufstellung: Kube (Tor), Geucke, Klein, Krannich, Renz, Smidt, Schock und Schulz

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